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Cover Folge 8: Solarenergie im Mehrfamilienhaus   Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen
Folge 8 22. August 2025 0 Kapitel

Solarenergie im Mehrfamilienhaus Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen

🏢 Erfahre, wie Mieter und Eigentümer gemeinsam von Solarstrom profitieren können – mit bis zu 15% Stromkostenersparnis und 10% Rendite

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#8 Solarenergie im Mehrfamilienhaus Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen

Solarsorglos – Der Solar Podcast

Solar im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen

Solar war lange vor allem ein Thema für Einfamilienhäuser – dabei stehen auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser riesige ungenutzte Flächen in der Sonne. In dieser Folge des Solarsorglos-Podcasts erklärt dir Maik Marx, wie Mieter und Eigentümer heute gemeinsam vom Solarstrom profitieren, mit spürbarer Stromkostenersparnis für die Bewohner und einer attraktiven Rendite für den Eigentümer. Wie groß deine eigene Anlage sein müsste, zeigt dir in zwei Minuten unser kostenloser Solarrechner.

Warum das Mehrfamilienhaus lange außen vor war

Im Mehrfamilienhaus war Solar früher kompliziert: Viele Parteien, ein gemeinsames Dach, getrennte Stromzähler und ein hoher bürokratischer Aufwand schreckten ab. Genau diese Hürden sind nun gefallen. Mit den neuen Regeln lässt sich der Sonnenstrom vom gemeinsamen Dach unkompliziert an die Bewohner verteilen – und das Dach wird vom ungenutzten Kostenfaktor zur echten Einnahmequelle.

Vor Ort prüfen, was auf dem Dach möglich ist

Mieterstrom und das Solarpaket 1

Das Solarpaket 1 hat den Mieterstrom deutlich vereinfacht und attraktiver gemacht. Der Eigentümer erzeugt Strom auf dem Dach und liefert ihn günstig an die Mieter – die zahlen weniger als für Netzstrom, während der Eigentümer eine planbare Rendite erzielt. Beide Seiten gewinnen, und die Energiewende kommt endlich auch in der dicht bebauten Stadt an, wo die meisten Menschen wohnen. Passende Solar-Komplettpakete gibt es bei Solarsorglos – fachgerecht installiert von unserem Handwerksbetrieb Montageteam Marx.

Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Neben dem klassischen Mieterstrom gibt es das Modell der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung, das den Aufwand weiter reduziert. Der erzeugte Strom wird hausintern aufgeteilt, ohne dass der Eigentümer zum vollwertigen Energieversorger werden muss. Welches Modell am besten passt, hängt von Größe, Eigentumsverhältnissen und Verbrauch ab – hier lohnt sich eine saubere Planung von Anfang an.

Mehrfamilienhaus mit Solar in der Stadt

Technik und Speicher

Technisch braucht es eine durchdachte Mess- und Zählerstruktur, die genau erfasst, wer wie viel Sonnenstrom nutzt. Ein Batteriespeicher hebt den gemeinsam genutzten Anteil weiter an und bringt den Mittagsstrom in die Abendstunden, wenn die Bewohner heimkommen. So steigt der Eigenverbrauch im ganzen Haus, und es muss weniger teurer Netzstrom zugekauft werden.

PV im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Förderung in Berlin und Brandenburg

Gerade für Mehrfamilienhäuser gibt es attraktive Förderungen: Das Berliner SolarPLUS-Programm und Brandenburger Fördertöpfe können einen erheblichen Teil der Investitionskosten abdecken, dazu kommt der bundesweite Nullsteuersatz. Wer die Programme klug kombiniert, senkt die Anfangskosten deutlich und verbessert die Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten spürbar. Aktuelle Marktzahlen liefert der Bundesverband Solarwirtschaft, jede Anlage wird im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, und unabhängige Tipps gibt der Photovoltaik-Ratgeber der Verbraucherzentrale.

Wirtschaftlichkeit: Beispiele aus der Region

Anhand realer Beispiele aus Berlin und Brandenburg zeigt Maik, wie sich die Zahlen rechnen: Die Bewohner sparen bei den Stromkosten, der Eigentümer erzielt eine solide Rendite, und das Gebäude gewinnt an Wert und Zukunftsfähigkeit. Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt oder verwaltet, sollte das Dachpotenzial unbedingt prüfen lassen.

Batteriespeicher im Technikraum eines Mehrfamilienhauses

Fazit: Sonnenstrom für viele

Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen machen Solar endlich für alle zugänglich – Eigentümer wie Mieter profitieren gemeinsam. Hör dir die ganze Folge an und melde dich für eine kostenlose Erstberatung, wenn du wissen willst, was auf dem Dach deines Mehrfamilienhauses möglich ist. Solarsorglos gehört übrigens zu den Projekten von Maik Marx, der mit plangenial auch in der Gründungs- und Karriereberatung und mit First Networks im Webdesign und Hosting aktiv ist.

Komplettes Transkript lesen

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.

Ich bin Solaria, eure Energieexpertin, und freue mich riesig auf die heutige Folge.

Und natürlich ist auch wieder unser Gast Maik Marx dabei, der Inhaber unseres Solarunternehmens.

Schön, dass du wieder Zeit für uns gefunden hast, Maik.

Hey Solaria, immer wieder gerne. Unsere letzte Folge über Wartung und Pflege

von Solaranlagen kam ja super an.

Viele Hörer haben uns geschrieben, dass sie jetzt endlich wissen,

wie sie ihre Anlage optimal pflegen können.

Oh ja, das Thema hat wirklich viele interessiert. Heute widmen wir uns einem

Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, nämlich Solarenergie im Mehrfamilienhaus,

Mieterstrom und Gemeinschaftsanlagen.

Denn mal ehrlich, warum sollten nur Eigenheimbesitzer von der Solarenergie profitieren können, oder?

Absolut. Das ist ein Thema, das immer wichtiger wird.

Gerade in Berlin und Brandenburg, wo wir so viele Mehrfamilienhäuser haben.

Und mit den aktuellen gesetzlichen Änderungen wird es auch immer attraktiver.

Was genau hat sich denn geändert? Ich habe gehört, dass es jetzt einfacher sein

soll, Mieterstrom anzubieten.

Ja, genau. Das Solarpaket 1, das seit Anfang 2025 in Kraft ist,

hat einige wichtige Vereinfachungen gebracht.

Die bürokratischen Hürden wurden deutlich abgebaut und der Mieterstromzuschlag wurde erhöht.

Das macht das Ganze für Vermieter und Hauseigentümer viel attraktiver.

Moment mal, vielleicht sollten wir erst mal erklären, was Mieterstrom überhaupt ist.

Für alle, die neu einschalten.

Du hast völlig recht. Also Mieterstrom bedeutet im Grunde, dass der Strom einer

Solaranlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses direkt an die Mieter im Haus verkauft wird.

Der Strom wird also nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern direkt vor Ort verbraucht.

Das spart Netzentgelte und andere Umlagen, wodurch der Strom für die Mieter

günstiger wird als der normale Netzstrom.

Und wie viel können Mieter dabei sparen?

Hm. In der Regel liegt der Preisvorteil bei etwa 10 bis 15 Prozent gegenüber

dem lokalen Grundversorger.

Bei den aktuellen Strompreisen in Berlin und Brandenburg bedeutet das eine Ersparnis

von etwa 6 bis 8 Cent pro Kilowattstunde.

Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden spart

ein Haushalt also zwischen 150 und 200 Euro pro Jahr.

Das ist ja eine Menge. Aber wie funktioniert das Ganze technisch?

Braucht jede Wohnung einen eigenen Zähler oder wie läuft das?

Also, technisch gesehen benötigt man ein sogenanntes Summenzählermodell.

Das bedeutet, man hat einen Zweirichtungszähler für die gesamte Solaranlage,

der misst, wie viel Strom ins Netz eingespeist oder aus dem Netz bezogen wird.

Dann hat jede Wohnung einen eigenen Unterzähler, der den individuellen Verbrauch misst.

Die Differenz zwischen dem Gesamtverbrauch des Hauses und dem,

was aus dem Netz bezogen wurde, ist der Solarstrom, der im Haus verbraucht wurde.

Das klingt aber ziemlich kompliziert.

Ja, das stimmt. Aber zum Glück gibt es mittlerweile spezialisierte Dienstleister,

die sich um die gesamte Abrechnung kümmern.

Als Vermieter oder Hauseigentümer musst du dich darum nicht selbst kümmern.

Wir arbeiten zum Beispiel mit einem Partner zusammen, der die komplette Abrechnung

und das Messkonzept übernimmt.

Und was kostet so eine Solaranlage für ein Mehrfamilienhaus überhaupt?

Hm, das hängt natürlich stark von der Größe des Hauses und der verfügbaren Dachfläche ab.

Für ein typisches Berliner Mehrfamilienhaus mit 6 bis 8 Wohneinheiten rechnen

wir mit einer Anlagengröße von etwa 20 bis 30 Kilowatt Peak.

Die Investitionskosten liegen dann bei ungefähr 1.000 bis 1.200 Euro pro Kilowatt-Peak,

also insgesamt zwischen 20.000 und 36.000 Euro.

Das ist ja eine ordentliche Investition. Lohnt sich das denn für den Vermieter

oder die Eigentümergemeinschaft?

Absolut. Die Rendite liegt typischerweise zwischen 6 und 10 Prozent pro Jahr.

Das ist deutlich mehr als bei vielen anderen Kapitalanlagen.

Die Amortisationszeit liegt bei etwa 8 bis 12 Jahren, je nach Eigenverbrauchsanteil und Anlagengröße.

Und die Anlagen haben eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren,

wie wir ja auch in Folge 7 zur Wartung besprochen haben.

Hm, aber was ist mit den rechtlichen Aspekten? Ich habe gehört,

dass man als Vermieter zum Stromversorger wird und dann alle möglichen Pflichten hat.

Ja, das war früher tatsächlich ein großes Problem.

Aber mit dem Solarpaket 1 wurden viele dieser Hürden abgebaut.

Als Anlagenbetreiber musst du dich nicht mehr als Energieversorger registrieren

lassen und bist von vielen Meldepflichten befreit.

Außerdem wurden die Abgaben deutlich reduziert. Das macht das Ganze viel einfacher und attraktiver.

Und wie sieht es mit Fördermitteln aus? In Folge 6 hatten wir ja ausführlich

über Förderprogramme gesprochen.

Da gibt es richtig gute Nachrichten. Besonders in Berlin ist die Förderung für

Mieterstrom sehr attraktiv.

Über das Solarplus-Programm, das seit März 2025 wieder aufgelegt wurde,

können bis zu 65% der Investitionskosten gefördert werden.

In Brandenburg gibt es über die Investitionsbank zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse.

Wow, das ist ja großzügig. Aber was ist, wenn nicht alle Mieter mitmachen wollen?

Muss man dann alle überzeugen?

Nein, zum Glück nicht. Das ist ein weiterer Vorteil der neuen Regelungen.

Die Mieter haben völlige Wahlfreiheit. Sie können den Mieterstrom beziehen oder

bei ihrem bisherigen Anbieter bleiben.

Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die meisten Mieter gerne mitmachen,

wenn sie verstehen, dass sie dabei Geld sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Hm, und wie sieht es mit Wohnungseigentümergemeinschaft der N aus?

Die haben es doch bestimmt noch schwerer, sich zu einigen.

Ja, das stimmt. Bei WEX ist die Entscheidungsfindung oft komplexer.

Früher war eine Einstimmigkeit erforderlich, aber seit der Wegreform reicht

ein einfacher Mehrheitsbeschluss für die Installation einer Solaranlage.

Das hat die Sache deutlich vereinfacht.

Wir haben mittlerweile viele Weges als Kunden, die erfolgreich Mieterstrom umgesetzt haben.

Kannst du vielleicht ein konkretes Beispiel aus eurer Praxis nennen?

Natürlich. Wir haben letztes Jahr ein Projekt in Charlottenburg umgesetzt,

ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten.

Auf dem Dach haben wir eine 30-Kilowatt-Peak-Anlage installiert.

Der Eigenverbrauchsanteil liegt bei etwa 40 Prozent, der Rest wird ins Netz eingespeist.

Die Mieter sparen im Durchschnitt 180 Euro pro Jahr und die Eigentümergemeinschaft

erzielt eine Rendite von 8,5 Prozent.

Das klingt wirklich überzeugend. Aber was ist mit Häusern, die unter Denkmalschutz stehen?

In Berlin und Brandenburg gibt es ja viele historische Gebäude.

Hm, das ist tatsächlich eine Herausforderung.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden muss man eng mit den Behörden zusammenarbeiten.

Aber auch hier gibt es mittlerweile gute Lösungen.

Zum Beispiel gibt es spezielle Solarziegel,

die optisch kaum von normalen Dachziegeln zu unterscheiden sind.

Oder Indachsysteme, die sich harmonisch ins Dachbild einfügen.

Und wie sieht es mit der Kombination aus Mieterstrom und Batteriespeicher aus?

In Folge 2 hatten wir ja ausführlich über Speichertechnologien gesprochen.

Das ist eine hervorragende Kombination. Mit einem Batteriespeicher kann der

Eigenverbrauchsanteil von etwa 40 auf bis zu 70 Prozent gesteigert werden.

Das erhöht die Wirtschaftlichkeit deutlich.

Wir setzen mittlerweile bei fast allen Mehrfamilienhäusern Speicher ein,

typischerweise mit einer Kapazität von etwa 2 Kilowattstunden pro Wohneinheit.

Und wie sieht es mit der Kombination aus Mieterstrom und E-Mobilität aus?

Das hatten wir ja in Folge 5 besprochen.

Oh, das ist ein absolutes Zukunftsthema. Die Kombination aus Mieterstrom und

Ladeinfrastruktur für E-Autos ist unschlagbar.

Wir installieren immer häufiger Wallboxen in den Tiefgaragen oder auf den Parkplätzen

von Mehrfamilienhäusern.

Mit einem intelligenten Lastmanagement kann der Solarstrom optimal zwischen

den Wohnungen und den Ladestationen verteilt werden.

Und was ist mit Balkonkraftwerken? Können die eine Alternative sein,

wenn sich die Eigentümergemeinschaft nicht auf eine große Anlage einigen kann?

Absolut! Balkonkraftwerke, über die wir in Folge 4 gesprochen haben,

sind eine tolle Option für einzelne Mieter.

Seit der Erhöhung der Einspeisegrenze auf 800 Watt lohnen sie sich noch mehr.

Allerdings braucht man natürlich die Zustimmung des Vermieters oder der Weg für die Installation.

Und wie sieht es mit der Wartung von Gemeinschaftsanlagen aus?

Das hatten wir ja in der letzten Folge besprochen.

Bei Mehrfamilienhäusern ist eine regelmäßige Wartung besonders wichtig.

Wir empfehlen mindestens zwei Inspektionen pro Jahr.

Dabei prüfen wir nicht nur die Solarmodule und den Wechselrichter,

sondern auch das Messkonzept und die Abrechnungssysteme.

Mit einem Wartungsvertrag ist man auf der sicheren Seite und maximiert die Lebensdauer

und den Ertrag der Anlage.

Gibt es eigentlich auch Mieterstrom-Modelle für Gewerbeimmobilien?

Ja, absolut! Gerade für gemischt genutzte Immobilien mit Gewerbe im Erdgeschoss

und Wohnungen in den oberen Etagen ist Mieterstrom ideal.

Die Gewerbebetriebe haben tagsüber einen hohen Stromverbrauch,

während die Wohnungen eher morgens und abends Strom benötigen.

Diese unterschiedlichen Verbrauchsprofile ergänzen sich perfekt und erhöhen

den Eigenverbrauchsanteil.

Und wie sieht es mit der steuerlichen Seite aus? In Folge 3 hatten wir ja über

die steuerlichen Vorteile von Solaranlagen für Unternehmen gesprochen.

Auch für Vermieter und Wix gibt es attraktive steuerliche Vorteile.

Die Investitionskosten können über die Abschreibung steuerlich geltend gemacht werden.

Außerdem sind die Einnahmen aus der Stromlieferung an die Mieter steuerpflichtig,

aber die damit verbundenen Kosten können als Betriebsausgaben abgesetzt werden.

Und seit 2025 gibt es auch einen erhöhten Abschreibungssatz für Mieterstromanlagen.

Moment mal, bedeutet das nicht auch mehr Bürokratie für den Vermieter?

Das könnte man meinen, aber in der Praxis übernehmen spezialisierte Dienstleister

die gesamte Abwicklung.

Von der Installation über die Abrechnung bis hin zur Steuererklärung,

der Vermieter muss sich um nichts kümmern.

Wir bieten zum Beispiel ein rundum sorglos Paket an, bei dem wir alles aus einer Hand liefern.

Und wie lange dauert es eigentlich von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage?

Hm, das hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Bei einer Weg muss zunächst

ein Beschluss gefasst werden, das kann einige Monate dauern.

Die eigentliche Planung und Installation nimmt dann etwa zwei bis drei Monate in Anspruch.

Insgesamt sollte man mit einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten rechnen.

Und was sind die häufigsten Herausforderungen oder Probleme bei Mieterstromprojekten?

Eine der größten Herausforderungen ist oft die Kommunikation mit den Mietern.

Es ist wichtig, alle gut zu informieren und Vorbehalte auszuräumen.

Technisch gesehen kann manchmal die Dachstatik eine Herausforderung sein,

besonders bei älteren Gebäuden.

Und natürlich gibt es auch bürokratische Hürden, obwohl diese deutlich abgebaut wurden.

Gibt es eigentlich auch Alternativen zum klassischen Meterstrommodell?

Ja, es gibt mittlerweile verschiedene Modelle.

Eine interessante Alternative ist das Pachtmodell, bei dem ein externer Dienstleister

die Anlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses installiert und betreibt.

Der Vermieter oder die Weg verpachtet lediglich die Dachfläche und erhält dafür eine Pacht.

Eine weitere Option ist die Energiegenossenschaft, bei der sich Mieter und Eigentümer

zusammenschließen und gemeinsam eine Anlage betreiben.

Und wie sieht es mit Quartierslösungen aus? Ich habe gehört,

dass man auch mehrere Häuser zusammenschließen kann?

Genau, das ist ein spannendes Zukunftsthema. Mit dem Solarpaket 1 wurden auch

Quartierskonzepte erleichtert.

Dabei werden mehrere benachbarte Gebäude zu einem Energieverbund zusammengeschlossen.

Das erhöht den Eigenverbrauchsanteil noch einmal deutlich und verbessert die Wirtschaftlichkeit.

In Berlin gibt es bereits einige Pilotprojekte, die sehr vielversprechend sind.

Und wie sieht es mit der Akzeptanz bei den Mietern aus? Sind die meisten offen für solche Projekte?

Die Akzeptanz ist erstaunlich hoch. Unsere Erfahrung zeigt, dass durchschnittlich

70 bis 80 Prozent der Mieter am Mieterstrom teilnehmen, wenn sie gut informiert werden.

Der Umweltaspekt spielt dabei eine immer größere Rolle.

Viele Mieter wollen aktiv zum Klimaschutz beitragen und Mieterstrom ist eine

einfache Möglichkeit dazu.

Gibt es eigentlich auch Fördermittel speziell für Mieter, die sich an solchen

Projekten beteiligen wollen?

Hm, direkte Fördermittel für Mieter gibt es leider nicht.

Aber indirekt profitieren sie natürlich von den Förderprogrammen für die Anlagen,

da diese die Wirtschaftlichkeit verbessern und damit auch den Strompreis für die Mieter senken.

Und für Balkonkraftwerke gibt es in Berlin nach wie vor den Zuschuss von bis zu 500 Euro.

Und wie sieht es mit der Zukunft aus? Welche Entwicklungen erwartest du in den nächsten Jahren?

Oh, da tut sich eine Menge. Ich bin sicher, dass Mieterstrom in den nächsten

Jahren zum Standard in Mehrfamilienhäusern wird.

Die Technologien werden immer besser und günstiger, die rechtlichen Rahmenbedingungen

verbessern sich kontinuierlich.

Besonders spannend finde ich die Integration von Wärmepumpen in Mieterstromkonzepte.

Damit kann nicht nur der Strom, sondern auch die Wärmeversorgung nachhaltig gestaltet werden.

Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Absolut! Die Vermieter oder WEX erzielen eine attraktive Rendite,

die Mieter sparen Stromkosten und die Umwelt profitiert von der CO2-Einsparung.

Ein durchschnittliches Mehrfamilienhaus mit einer 30-Kilowatt-Peak-Anlage spart

etwa 15 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Das ist wirklich beachtlich. Gibt es eigentlich auch Beispiele für besonders

innovative Mieterstromm-Projekte in Berlin oder Brandenburg?

Oh ja, da gibt es einige spannende Projekte. In Potsdam gibt es zum Beispiel

ein Neubauprojekt, bei dem die Solaranlage in die Fassade integriert wurde, nicht nur aufs Dach.

In Berlin-Kreuzberg haben wir ein Projekt mit einer Kombination aus Solaranlage,

Batteriespeicher und Wärmepumpe umgesetzt.

Und in Prenzlauer Berg gibt es ein Quartier mit fünf Mehrfamilienhäusern,

die sich einen großen Speicher teilen.

Das klingt alles sehr spannend. Habt ihr aktuell besondere Angebote für Vermieter

oder Wägs, die sich für Mieterstrom interessieren?

Ja, tatsächlich haben wir speziell für die Hörer unseres Podcasts ein besonderes Angebot.

Wer bei der Kontaktaufnahme den Code PODCAST8 nennt, bekommt eine kostenlose

Machbarkeitsstudie für sein Mehrfamilienhaus im Wert von 499 Euro.

Dabei analysieren wir das Potenzial des Gebäudes, erstellen eine Wirtschaftlichkeitsberechnung

und zeigen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf.

Das ist ja ein tolles Angebot. Und wie können unsere Hörer euch kontaktieren?

Am einfachsten über unsere Website oder per Telefon.

Dort kann man einen Termin für eine kostenlose Erstberatung buchen. Oder per E-Mail.

Wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Super. Lass uns zum Abschluss noch einmal die wichtigsten Punkte zusammenfassen.

Gerne. Also, erstens. Mieterstrom ermöglicht es Mietern, von günstiger Solarenergie

zu profitieren und dabei 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Grundversorger zu sparen.

Zweitens. Für Vermieter und

WX ist es eine attraktive Investition mit Renditen von 6 bis 10 Prozent.

Drittens, die rechtlichen Rahmenbedingungen wurden deutlich vereinfacht und

es gibt großzügige Förderprogramme, besonders in Berlin und Brandenburg.

Viertens, mit einem guten Partner, der sich um alle technischen und administrativen

Aspekte kümmert, ist die Umsetzung unkompliziert.

Und nicht zu vergessen, es ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende.

Genau. Mit Mieterstrom können auch Mieter aktiv zur Energiewende beitragen.

Und das Beste ist, es ist eine Lösung, von der wirklich alle profitieren.

Vermieter, Mieter und die Umwelt.

Das ist wirklich überzeugend. Ich denke, wir haben heute wirklich alle wichtigen

Aspekte zum Thema Mieterstrom und Solarenergie im Mehrfamilienhaus abgedeckt.

Und auch schöne Verbindungen zu unseren früheren Folgen über Solaranlagen,

Batteriespeicher, Steuervorteile, Balkonkraftwerke, E-Mobilität,

Förderprogramme und Wartung hergestellt.

Absolut! Und wer mehr über die einzelnen Themen erfahren möchte,

sollte unbedingt in unsere früheren Folgen reinhören.

Besonders Folge 6 zum Thema Förderprogramme ist eine perfekte Ergänzung zum heutigen Thema.

Und wenn ihr Fragen habt oder bestimmte Themen vorschlagen möchtet,

schreibt sie gerne in die Kommentare.

Wir greifen sie in den nächsten Folgen auf und beantworten sie.

Genau! Und wer direkt loslegen will, kann uns jederzeit kontaktieren für eine

kostenlose Erstberatung.

Denkt dran, mit dem Code PODCAST8 bekommt ihr die kostenlose Machbarkeitsstudie im Wert von 499 Euro.

Wir freuen uns auf euch.

Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Bleibt sonnig.

Tschüss und bis bald. Und denkt dran, mit uns wird auch euer Mehrfamilienhaus

zum Sonnenkraftwerk für zufriedene Mieter und eine bessere Umwelt.

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