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Cover Folge 38: Solarenergie und Elektroheizungen: Alternative Heizsysteme mit Sonnenstrom
Folge 38 10. April 2026 0 Kapitel

Solarenergie und Elektroheizungen: Alternative Heizsysteme mit Sonnenstrom

Die Folge erörtert die Nutzung von Elektroheizungen mit Solarstrom, ihre Vorteile, verschiedene Systeme, Kostenvergleiche und Umweltaspekte sowie Fördermöglichkeiten und geeignete Hausarten.

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#38 Solarenergie und Elektroheizungen: Alternative Heizsysteme mit Sonnenstrom

Solarsorglos – Der Solar Podcast

Solarenergie und Elektroheizungen: Heizen mit eigenem Sonnenstrom

Elektrisch heizen gilt als teuer – doch mit der eigenen Solaranlage ändert sich diese Rechnung grundlegend. In dieser Folge des Solarsorglos-Podcasts gibt dir Maik Marx einen Überblick über die verschiedenen Elektroheizungen und zeigt, wann sie in Kombination mit Sonnenstrom zur umweltfreundlichen und kosteneffizienten Lösung werden – besonders in gut isolierten Häusern. Wie groß deine eigene Anlage sein müsste, zeigt dir in zwei Minuten unser kostenloser Solarrechner.

Die Arten von Elektroheizungen

Es gibt mehrere Systeme: Infrarotheizungen wärmen über Strahlung, ähnlich wie die Sonne, und erwärmen direkt Objekte und Personen. Direktheizungen wie Konvektoren und Heizlüfter geben schnelle Wärme ab. Dazu kommen Speicherheizungen und elektrische Fußbodenheizungen. Jedes System hat seine Stärken – die Wahl hängt von Gebäude, Nutzung und gewünschtem Komfort ab.

Solar und Heiztechnik verständlich erklärt

Warum Solar den Unterschied macht

Der entscheidende Punkt ist die Stromquelle. Aus dem Netz ist elektrische Wärme teuer, mit eigenem Solarstrom dagegen günstig und klimafreundlich. Eine Elektroheizung wandelt nahezu den gesamten Strom in Wärme um. Kombiniert mit einer Solaranlage und einem Batteriespeicher heizt du also einen großen Teil des Jahres mit kostenloser Sonnenenergie. Passende Solar-Komplettpakete gibt es bei Solarsorglos – fachgerecht installiert von unserem Handwerksbetrieb Montageteam Marx.

Die Kosten im Vergleich

Maik rechnet ehrlich: Die Anschaffung von Elektroheizungen ist günstig und unkompliziert, anders als bei komplexen Heizungsanlagen mit Rohren und Kessel. Höher ist die Investition in die Solaranlage und den Speicher – doch über die Jahre summieren sich die Einsparungen bei den Heizkosten erheblich. Gerade in gut gedämmten Häusern mit geringem Wärmebedarf rechnet sich das schnell.

Solartechnik liefert den Strom für die Elektroheizung

Für welche Häuser es passt

Elektroheizungen mit Solarstrom spielen ihre Stärken vor allem in gut isolierten Neubauten und Niedrigenergiehäusern aus, wo wenig Heizwärme gebraucht wird. Auch als gezielte Zusatzheizung in einzelnen Räumen sind sie ideal. In schlecht gedämmten Altbauten als alleinige Heizung wäre der Verbrauch dagegen zu hoch – hier ist meist die Wärmepumpe die bessere Wahl.

Elektroheizung mit Photovoltaik: Wie sinnvoll ist das?

Komfort und Luftqualität

Ein angenehmer Nebeneffekt: Infrarotheizungen wirbeln keinen Staub auf und sorgen für ein behagliches, gleichmäßiges Raumklima – ein Plus für Allergiker. Die Wärme ist sofort da, ohne lange Aufheizphase, und lässt sich raumweise gezielt steuern. So heizt du nur dort, wo wirklich Wärme gebraucht wird, und sparst zusätzlich Energie. Aktuelle Marktzahlen liefert der Bundesverband Solarwirtschaft, jede Anlage wird im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, und unabhängige Tipps gibt der Photovoltaik-Ratgeber der Verbraucherzentrale.

Intelligent gesteuert

Mit einem Energiemanagementsystem läuft die Heizung bevorzugt dann, wenn Solarüberschuss vorhanden ist. So nutzt du günstigen Sonnenstrom optimal und greifst nur im Notfall aufs Netz zurück. Über App oder Thermostat behältst du die volle Kontrolle, ohne dich um die Optimierung kümmern zu müssen – das System erledigt das im Hintergrund.

Beratung zur passenden Heizlösung

Fazit: Günstig heizen mit der Sonne

Elektroheizungen sind mit eigenem Solarstrom eine schlanke, saubere Heizlösung – vor allem in gut gedämmten Gebäuden. Hör dir die ganze Folge an und melde dich für eine kostenlose Erstberatung, wenn du wissen willst, welches System zu deinem Haus passt. Solarsorglos gehört übrigens zu den Projekten von Maik Marx, der mit plangenial auch in der Gründungs- und Karriereberatung und mit First Networks im Webdesign und Hosting aktiv ist.

Komplettes Transkript lesen

Grüß euch zusammen. Hier ist wieder eure Solaria. Ich freue mich riesig,

dass ihr wieder dabei seid.

Heute haben wir ein Thema, das viele überraschen wird. Elektroheizungen mit Solarstrom.

Ja, ihr habt richtig gehört. Elektrisch heizen kann sehr effizient sowie umweltfreundlich

sein, wenn der Strom von der eigenen Solaranlage kommt.

Natürlich ist auch wieder unser Experte Maik Marx dabei. Maik,

schön, dass du, was du da bist.

Hallo Solaria, hallo liebe Hörerinnen, hallo liebe Hörer. Ja,

das freut mich auch sehr.

Das Thema heute ist wirklich spannend, es ist spannend, denn viele denken bei

Elektroheizungen an teure Stromfresser.

Aber in Kombination mit Solarenergie können Elektroheizungen eine sehr clevere

sowie kostengünstige Lösung sein, besonders für gut gedämmte Häuser.

Das klingt interessant. Aber lass

uns mal konkret werden. Welche Arten von Elektroheizungen gibt es denn?

Es gibt verschiedene Systeme. Infrarotheizungen sind sehr beliebt.

Sie erwärmen direkt Gegenstände sowie Menschen durch Strahlungswärme, nicht die Luft.

Dann gibt es Direktheizungen wie Konvektoren oder Heizlüfter.

Speicherheizungen laden sich nachts mit günstigem Strom auf.

Fußbodenheizungen können auch elektrisch betrieben werden. Jedes System hat

seine Vor- sowie Nachteile.

Infrarotheizungen klingen interessant. Wie funktionieren die genau?

Infrarotheizungen arbeiten wie die Sonne. Sie senden unsichtbare Infrarotstrahlen

aus, die Wände, Möbel sowie Menschen direkt erwärmen.

Die Luft wird nur indirekt erwärmt. Das fühlt sich sehr angenehm an,

wie Sonnenstrahlen auf der Haut.

Ein 100 Watt Infrarotpanel erwärmt etwa 10 bis 15 Quadratmeter bei gut gedämmten Räumen.

100 Watt für 10 bis 15 Quadratmeter, das klingt sehr effizient.

Was kosten solche Paneele?

Infrarotpaneele sind sehr günstig in der Anschaffung. Ein Paneele für 10 Quadratmeter

kostet etwa 200 bis 700 Euro, je nach Ausführung.

Es gibt sie als Wandheizungen, Spiegelheizungen, Bildheizungen oder sogar als Tafelheizungen.

Die Installation ist einfach Wandmontage plus Steckdose fertig.

200 bis 700 Euro. Das ist ja sehr günstig. Aber wie viel Strom verbrauchen Sie?

Das hängt von der Dämmung ab. In einem gut gedämmten Haus braucht ihr etwa 60

bis 100 Watt pro Quadratmeter. Ein 150 Quadratmeter Haus braucht also 9 bis

15 Kilowatt Heizleistung.

Bei 2000 Heizstunden pro Jahr sind das 18.000 bis 30.000 Kilowattstunden Stromverbrauch.

30.000 Kilowattstunden, das klingt nach viel.

Wie kommt die Solarenergie ins Spiel?

Hier wird es spannend. Eine große Solaranlage mit 20 bis 30 Kilowatt Peak kann

20.000 bis 40.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

Das reicht für Haushaltsstrom sowie Elektroheizung.

Wichtig ist ein großer Batteriespeicher mit 20 bis 40 Kilowattstunden,

damit ihr auch abends sowie nachts Solarstrom zum Heizen habt.

20 bis 40 Kilowattstunden Batteriespeicher, das ist ja riesig.

Was kostet so ein System?

Ein komplettes System kostet etwa 40.000 bis 60.000 Euro.

20 bis 30 Kilowatt Peak-Solaranlage kosten 20.000 bis 30.000 Euro.

Der große Batteriespeicher 15.000 bis 25.000 Euro.

Die Infrarotheizungen 3.000 bis 8.000 Euro.

Dazu kommen Installation sowie Elektroarbeiten.

60.000 Euro, das ist schon eine Investition. Rechnet sich das denn?

Absolut. Nehmen wir ein Beispiel. Alte Ölheizung mit 3.500 Euro Heizkosten pro Jahr.

Das neue System kostet nach Förderung etwa 50.000 Euro Eigenanteil.

Die neuen Heizkosten sind nur noch 500 bis 1.000 Euro pro Jahr.

Fast nur noch Grundgebühren.

3.000.

Euro Ersparnis pro Jahr. Das ist fantastisch. Wann amortisiert sich die Investition?

Bei 50.000 Euro Eigenanteil sowie 3.000 Euro Ersparnis pro Jahr amortisiert

sich die Investition in etwa 17 Jahren.

Danach lauft ihr 10 bis 15 Jahre mit minimalen Heizkosten.

Außerdem seid ihr völlig unabhängig von Öl, Gas sowie deren Preisschwankungen.

Das ist eine interessante Rechnung. Aber für welche Häuser eignet sich das System?

Elektroheizungen mit Solar eignen sich besonders für gut gedämmte Häuser.

Neubauten, Passivhäuser, sanierte Altbauten. Der Heizwärmebedarf sollte unter

50 kWh pro Quadratmeter sowie Jahr liegen.

Bei schlechter Dämmung wird der Stromverbrauch zu hoch, auch für große Solaranlagen.

Unter 50 kWh pro Quadratmeter. Das ist ein guter Richtwert.

Aber was sind die Vorteile gegenüber Wärmepumpen?

Elektroheizungen haben mehrere Vorteile. Sehr niedrige Anschaffungskosten,

einfache Installation, keine Wartung, kein Kältemittel funktionieren bei jeder Außentemperatur.

Wärmepumpen sind effizienter, aber teurer sowie wartungsintensiver.

Bei viel eigenem Solarstrom können Elektroheizungen durchaus konkurrenzfähig sein.

Das sind gute Argumente. Aber gibt es auch Nachteile?

Ja, einige solltet ihr bedenken. Elektroheizungen haben 100% Wirkungsgrad,

Wärmepumpen 300-400%. Ihr braucht eine sehr große Solaranlage sowie Batteriespeicher.

Bei wenig Sonne im Winter wird teurer Netzstrom verbraucht.

Die Investition ist hoch, auch wenn die laufenden Kosten niedrig sind.

Das sind faire Punkte. Aber wie sieht es mit verschiedenen Elektroheizungsarten aus?

Infrarotheizungen sind am beliebtesten. Angenehme Strahlungswärme,

schnelle Reaktion, verschiedene Designs.

Konvektoren erwärmen die Luft, sind günstiger, aber weniger komfortabel.

Fußbodenheizungen bieten höchsten Komfort, sind aber teurer in der Installation.

Speicherheizungen nutzen günstige Nachtstromtarife, sind aber träge.

Verschiedene Designs bei Infrarotheizungen. Das klingt interessant. Was gibt es da?

Die Auswahl ist riesig. Wandpaneele in Weiß oder Anthrazit, Spiegelheizungen

für Badezimmer, Bildheizungen mit Landschaftsmotiven,

Tafelheizungen als Whiteboard, sogar Natursteinheizungen.

Manche sind so schön, dass Gäste nicht erkennen, dass es Heizungen sind.

Preise von 200 bis über 1000 Euro pro Paneel.

Über 1000 Euro für ein Paneel? Das ist aber teuer. Lohnt sich das?

Designheizungen sind Luxus, aber normale Paneele reichen völlig.

Wichtig ist die richtige Dimensionierung. 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter bei guter Dämmung.

Ein Energieberater kann den genauen Bedarf berechnen.

Lieber etwas überdimensionieren, dann laufen die Heizungen nicht ständig auf Volllast.

Das ist ein guter Tipp. Aber wie steuert man so ein System intelligent?

Moderne Elektroheizungen haben WLAN sowie können per App gesteuert werden.

Ihr könnt Zeitprogramme erstellen.

Temperaturen für jeden Raum einzeln regeln, sogar mit der Wettervorhersage verknüpfen.

Bei viel Solarstrom wird mehr geheizt, bei wenig Sonne wird gespart.

Das optimiert den Eigenverbrauch.

App-Steuerung sowie Wetterverknüpfung. Das ist ja richtig smart.

Aber funktioniert das auch mit Smart Home?

Ja, viele Systeme sind Smart Home kompatibel.

Über Alexa, Google Home oder Apple HomeKit könnt ihr die Heizungen sprachsteuern.

Verknüpfung mit Solaranlage sowie Batteriespeicher ist möglich.

Automatisches Heizen bei Solarüberschuss. Sogar Anwesenheitserkennung funktioniert.

Heizung aus, wenn niemand da ist.

Das klingt nach Zukunft. Aber wie sieht es mit der Umweltbilanz aus?

Mit eigenem Solarstrom ist die Umweltbilanz hervorragend.

Kein CO2-Ausstoß beim Heizen, keine Verbrennung, kein Kältemittel wie bei Wärmepumpen.

Selbst mit Netzstrom ist die Bilanz besser als bei Öl oder Gas,

weil der Strommix immer grüner wird.

Bis 2030 werden 80% des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen.

80% erneuerbare Energien, das ist eine gute Entwicklung. Aber gibt es auch Förderungen?

Für die Solaranlage gibt es die bekannten Förderungen. KfW-Kredit,

regionale Programme, Steuerbefreiung.

Für Elektroheizungen gibt es weniger direkte Förderung, aber sie gelten als

erneuerbare Heizung, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt.

Manche Bundesländer fördern Batteriespeicher zusätzlich.

Das ist gut zu wissen, aber für wen ist so ein System besonders geeignet?

Perfekt für Bauherren von Neubauten oder Passivhäusern mit sehr niedrigem Heizwärmebedarf.

Auch für Besitzer gut sanierter Altbauten interessant.

Besonders sinnvoll, wenn kein Gasanschluss vorhanden ist oder eine Wärmepumpe nicht möglich ist.

Auch für Ferienhäuser oder selten genutzte Gebäude ideal.

Das sind gute Anwendungsfälle. Aber wie sieht die Zukunft aus?

Elektroheizungen mit Solar werden immer attraktiver. Solaranlagen werden günstiger,

Batteriespeicher auch.

Gleichzeitig steigen die Preise für Öl sowie Gas.

Neue Technologien wie Grafenheizfolien oder keramische Heizelemente werden noch effizienter.

In zehn Jahren könnte das eine Standardlösung für gut gedämmte Häuser sein.

Das sind spannende Aussichten. Aber gibt es auch Risiken?

Das größte Risiko sind steigende Strompreise, falls die Solaranlage nicht ausreicht.

Deshalb ist eine gute Dimensionierung wichtig.

Auch die Abhängigkeit von der Technik, bei Defekten am Batteriespeicher oder

Wechselrichter funktioniert die Heizung nicht.

Aber moderne Systeme sind sehr zuverlässig.

Das sind wichtige Punkte. Vielen Dank, Maik, für diese aufschlussreichen Einblicke

in die Welt der solaren Elektroheizungen.

Sehr gerne, Solaria. Es hat mir wieder große Freude bereitet,

über diese innovativen Heizsysteme zu sprechen.

Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, das war unsere 38.

Folge über Elektroheizungen mit Solarstrom. Wie immer freuen wir uns über eure

Kommentare, eure Fragen.

Schreibt uns gerne, ob ihr bereits über solche Systeme nachgedacht habt oder

ob ihr schon Erfahrungen mit Elektroheizungen gemacht habt.

In der nächsten Folge sprechen wir übrigens über Solarenergie sowie Gartenhäuser,

wie ihr auch kleine Gebäude optimal mit Sonnenstrom versorgt.

Bis zum nächsten Mal. Bleibt innovativ.

Macht's gut sowie bis bald.

Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen

Information über Elektroheizungen, Solarenergie sowie deren Kombination.

Sie stellen keine Heizungsberatung, Elektroberatung oder Energieeffizienzberatung dar.

Elektroheizungen sowie Solaranlagen

unterliegen technischen sowie sicherheitstechnischen Bestimmungen.

Für individuelle Beratung zu Heizsystemen, Dimensionierung sowie Installation,

wenden Sie sich bitte an qualifizierte Heizungsfachbetriebe sowie Elektriker.

Alle Angaben ohne Gewehr.

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