Hallo zusammen, schön, dass ihr wieder da seid. Hier ist eure Solaria,
ich freue mich riesig auf unsere heutige Folge.
Heute wird es richtig spannend, denn wir tauchen ein in die Welt der Elektrolyse.
Also wie ihr aus eurem Solarstrom grünen Wasserstoff herstellen könnt.
Das ist nicht nur faszinierend, sondern auch die Zukunft der Energiespeicherung.
Natürlich ist auch wieder unser Experte Maik Marx dabei. Maik,
freut mich, dass du da bist. Freut mich, dass...
Hallo Solaria! Hallo liebe Hörerinnen! Hallo liebe Hörer!
Ja, das freut mich auch sehr. Das Thema heute ist wirklich revolutionär.
Elektrolyse mit Solarstrom ist der Schlüssel für die langfristige Energiespeicherung.
Stell dir vor, du speicherst deinen überschüssigen Solarstrom nicht nur für
ein paar Stunden in einer Batterie, sondern für Monate als Wasserstoff.
Für Monate? Das klingt ja unglaublich. Aber lass uns mal ganz von vorne anfangen.
Was ist denn überhaupt Elektrolyse?
Elektrolyse ist ein chemischer Prozess, bei dem Wasser mithilfe von elektrischem
Strom in seine Bestandteile aufgespalten wird. In Wasserstoff sowie Sauerstoff.
Das Geniale ist, wenn du dafür Solarstrom verwendest, entsteht grüner Wasserstoff,
der völlig klimaneutral ist.
Keine CO2-Emissionen.
Keine Umweltbelastung.
Das ist ja fantastisch. Aber wie funktioniert das genau? Brauche ich dafür spezielle Geräte?
Du brauchst einen Elektrolyseur. Das ist ein Gerät, das aussieht wie ein großer Kühlschrank.
Darin befinden sich Elektroden, die ins Wasser getaucht sind.
Wenn Strom fließt, entstehen an der einen Elektrode Wasserstoff,
an der anderen Sauerstoff.
Der Wasserstoff wird dann in speziellen Tanks gespeichert.
Ein großer Kühlschrank, das kann ich mir vorstellen. Aber ist das nicht gefährlich?
Wasserstoff ist doch explosiv.
Das ist ein weit verbreiteter Mythos. Moderne Wasserstoffspeicher sind extrem
sicher. Sie haben mehrfache Sicherheitssysteme, Druckentlastungsventile, Leckagewarnungen.
Wasserstoff ist sogar sicherer als Erdgas, weil er leichter ist, schneller entweicht.
In Japan stehen bereits über 100.000 Wasserstoffspeicher in Privathaushalten.
100.000 in Japan
Das beruhigt mich. Aber wie viel Wasserstoff kann ich denn aus meinem Solarstrom herstellen?
Das hängt von deiner Solaranlage ab. Grupp gesagt, aus 10 Kilowattstunden Solarstrom
bekommst du etwa 2 Kilogramm Wasserstoff.
Das klingt wenig, aber 2 Kilogramm Wasserstoff enthalten so viel Energie wie
etwa 60 Kilowattstunden Strom.
Das ist eine enorme Energiedichte.
60 Kilowattstunden aus 10, das ist ja wie Zauberei. Aber wie bekomme ich die Energie wieder raus?
Dafür gibt es Brennstoffzellen. Die funktionieren wie umgekehrte Elektrolyse.
Du gibst Wasserstoff sowie Sauerstoff hinein. Heraus kommen Strom,
Wärme sowie reines Wasser.
Der Wirkungsgrad liegt bei etwa 50 bis 60 Prozent.
Das heißt, aus 60 Kilowattstunden Wasserstoff bekommst du etwa 30 bis 36 Kilowattstunden Strom zurück.
30 bis 36 Kilowattstunden. Das ist immer noch mehr, als ich ursprünglich reingesteckt
habe. Aber wie lange kann ich Wasserstoff speichern?
Das ist das Geniale. Wasserstoff kann praktisch unbegrenzt gespeichert werden.
Monate, Jahre, sogar Jahrzehnte. Du könntest im Sommer Wasserstoff produzieren,
im Winter verbrauchen oder in sonnenreichen Jahren für sonnenarme Jahre vorsorgen.
Das ist echte Langzeitspeicherung.
Jahrzehnte, das ist ja unglaublich. Aber was kostet so ein System?
Ist das nicht wahnsinnig teuer?
Die Kosten sinken rasant. Ein kleiner Elektrolyseur für ein Einfamilienhaus
kostet heute etwa 20.000 bis 30.000 Euro.
Dazu kommen Wasserstofftanks für etwa 10.000 Euro, eine Brennstoffzelle für 15.000 Euro.
Insgesamt also etwa 45.000 bis 55.000 Euro.
45.000 bis 55.000 Euro. Das ist schon eine Investition. Rechnet sich das denn?
Heute noch nicht ganz. Aber die Entwicklung ist rasant.
Die Kosten für Elektrolyseure fallen jährlich um etwa 20 Prozent.
Experten erwarten, dass sich Wasserstoffspeicher ab 2027 rechnen werden.
Außerdem gibt es bereits erste Förderprogramme, die bis zu 40% der Kosten übernehmen.
40% Förderung. Das macht die Sache schon interessanter. Aber gibt es auch kleinere
Lösungen für den Einstieg?
Ja, durchaus. Es gibt bereits Wasserstoffspeicher für Balkonkraftwerke.
Die kosten nur etwa 3000 bis 5000 Euro, speichern den Strom von ein bis zwei Solarmodulen.
Perfekt zum Ausprobieren, zum Lernen. Viele Hersteller bieten auch Mietmodelle an.
3000 bis 5000 Euro für den Einstieg. Das ist machbar.
Aber wie effizient ist das Ganze? Verliere ich nicht viel Energie bei der Umwandlung?
Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei etwa 30 bis 40 Prozent.
Das klingt wenig, aber du musst bedenken, die Alternative ist oft,
den Strom für 8 Cent einzuspeisen, später für 30 Cent zu kaufen.
Da sind 30 Prozent Wirkungsgrad bei kostenloser Langzeitspeicherung sehr attraktiv.
Das ist ein guter Punkt. Aber mal eine praktische Frage. Wie wartungsintensiv ist so ein System?
Moderne Elektrolyse-Ühre sind sehr wartungsarm. Einmal im Jahr sollte ein Techniker
schauen, alle paar Jahre müssen die Elektroden getauscht werden.
Das ist wie bei einer Heizung.
Einmal installiert, läuft es jahrelang zuverlässig. Viele Hersteller bieten
Vollwartungsverträge an.
Das klingt unkompliziert. Aber kann ich den Wasserstoff auch anders nutzen?
Nur für Strom wäre ja schade.
Wasserstoff ist unglaublich vielseitig. Du kannst damit heizen.
Ein Kilogramm Wasserstoff entspricht etwa drei Litern Heizöl.
Du kannst Wasserstoffautos betanken, Wasserstoffbusse, sogar Wasserstoffflugzeuge.
Manche nutzen Wasserstoff zum Kochen. Für Gabelstapler, für Notstromaggregate.
Wasserstoffautos, das ist ja die komplette Energiewende. Aber gibt es genug Tankstellen?
Das Tankstellennetz wächst rasant.
Deutschland hat bereits über 100 Wasserstofftankstellen, bis 2030 sollen es über 400 werden.
Außerdem kannst du zu Hause tanken, wenn du einen eigenen Elektrolyseur hast.
Das ist wie eine private Tankstelle im Keller.
Eine private Tankstelle, das ist der Traum jedes Autofahrers.
Aber wie sieht es mit der Umwelt aus? Ist Wasserstoff wirklich so sauber?
Grüner Wasserstoff aus Solarstrom ist absolut sauber.
Bei der Verbrennung entsteht nur Wasserdampf. Keine Schadstoffe, kein CO2.
Selbst die Herstellung ist umweltfreundlich. Du brauchst nur Wasser,
Solarstrom, Luft. Sauberer geht es nicht.
Das ist wirklich beeindruckend. Aber gibt es auch Nachteile oder Probleme?
Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Herausforderungen. Die Anschaffungskosten
sind noch hoch, der Wirkungsgrad könnte besser sein, die Infrastruktur ist noch im Aufbau.
Aber alle Experten sind sich einig, Wasserstoff ist die Zukunft der Energiespeicherung.
Die Zukunft der Energiespeicherung, das klingt vielversprechend.
Aber wie entwickelt sich der Markt? Wird das wirklich Mainstream?
Absolut. Die EU hat 20 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff bis 2030 als Ziel.
Deutschland investiert 9 Milliarden Euro in die Wasserstoffwirtschaft.
Große Konzerne wie Siemens, Bosch, Linde bauen riesige Elektrolysefabriken.
Der Markt explodiert förmlich.
9 Milliarden Euro. Das ist eine gewaltige Summe. Aber was bedeutet das für normale
Hausbesitzer wie unsere Hörer?
Ihr werdet die Ersten sein, die von dieser Revolution profitieren.
Frühe Anwender bekommen die besten Förderungen, die höchsten Einsparungen,
die meiste Unabhängigkeit.
Wer heute eine Solaranlage plant, sollte Wasserstoff unbedingt mitdenken.
In fünf Jahren ist das Standard.
Das ist ein wichtiger Tipp. Apropos Angebot. Wir haben wieder etwas Besonderes für unsere Hörer, oder?
Ja! Wer sich für Wasserstoff aus Solarenergie interessiert, bekommt von uns
eine kostenlose Elektrolyse-Potenzialanalyse im Wert von 800 Euro.
Einfach mit dem Code PODCAST29 bei uns melden.
800 Euro? Das ist wirklich großzügig. Da schauen die Experten genau,
wie viel Wasserstoff bei euch möglich wäre, richtig?
Genau. Wir analysieren eure Solaranlage, berechnen die mögliche Wasserstoffproduktion,
die Speicherkapazität, die Wirtschaftlichkeit.
Außerdem zeigen wir euch die neuesten Technologien, die besten Hersteller,
die höchsten Förderungen.
Komplett kostenlos, völlig unverbindlich.
Das ist ein fantastisches Angebot.
Liebe Hörer, nutzt das unbedingt. Der Code ist PODCAST29.
Maik, eine Frage beschäftigt mich noch. Wie schnell kann ich Wasserstoff produzieren?
Dauert das Stunden oder Tage?
Das geht sehr schnell. Moderne Elektrolyseure starten in wenigen Minuten,
erreichen in einer Stunde die volle Leistung.
Du kannst also sofort reagieren, wenn die Sonne scheint, überschüssigen Strom
direkt in Wasserstoff umwandeln.
Das ist viel flexibler als große Kraftwerke.
Wenige Minuten, das ist ja fast wie ein Schalter. Aber kann ich das auch automatisieren?
Ich möchte ja nicht ständig überwachen müssen.
Natürlich. Moderne Systeme sind vollautomatisch. Sie messen ständig deine Solarproduktion.
Deinen Verbrauch starten automatisch die Elektrolyse bei Überschuss.
Du kannst alles per App überwachen, aber eingreifen musst du nicht. Das System denkt mit.
Eine App für Wasserstoff. Das ist wirklich die Zukunft.
Aber mal eine andere Frage. Kann ich meinen Wasserstoff auch verkaufen?
Das wird immer interessanter. Es entstehen erste Wasserstoffbörsen,
lokale Wasserstoffmärkte.
Tankstellen kaufen bereits Wasserstoff von Privatpersonen. Die Preise liegen
bei etwa 8 bis 12 Euro pro Kilogramm.
Das ist deutlich mehr als die Einspeisevergütung für Strom.
8 bis 12 Euro pro Kilogramm, das ist ja ein richtig gutes Geschäft.
Aber wie transportiere ich den Wasserstoff zur Tankstelle?
Dafür gibt es spezielle Wasserstofftrailer, mobile Tanks. Manche Anbieter holen
den Wasserstoff sogar ab, wie früher die Milch beim Bauern.
Es entstehen ganze Logistiknetzwerke für dezentralen Wasserstoff.
Du wirst zum Wasserstoffproduzenten.
Wasserstoffproduzent, das klingt nach einem neuen Beruf. Aber gibt es auch Risiken,
die ich beachten sollte?
Wie bei jeder Investition gibt es Risiken. Die Technologie ist noch jung,
Preise können schwanken, Förderungen können sich ändern.
Aber die Grundrichtung ist klar. Wasserstoff wird die Zukunft der Energiespeicherung.
Wer früh einen einsteigt, profitiert am meisten.
Das ist ein guter Rat. Vielen Dank, Maik, für diese faszinierenden Einblicke
in die Wasserstoffwelt.
Sehr gerne, Solaria. Es hat mir wieder große Freude bereitet,
über diese revolutionäre Technologie zu sprechen.
Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, das war unsere 29.
Folge über Elektrolyse sowie grünen Wasserstoff aus Solarenergie.
Wenn euch das Thema interessiert, vergesst nicht den Code podcast29 für die kostenlose Analyse.
Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare, eure Fragen.
Schreibt uns gerne, ob ihr schon über Wasserstoff nachgedacht habt oder ob ihr
Erfahrungen mit Elektrolyse gemacht habt.
In der nächsten Folge sprechen wir übrigens über Solarmodule im Vergleich.
Monokristallin gegen Polykristallin gegen Dünnschicht. Da erfahrt ihr,
welche Module für euch die besten sind.
Bis dahin, bleibt neugierig, bleibt innovativ.
Macht's gut, liebe Leute.
Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen
Information über Solarenergie, Elektrolyse sowie Wasserstofftechnologien.
Sie stellen keine Investitionsberatung, technische Beratung oder Sicherheitsberatung dar.
Elektrolyseanlagen, Wasserstoffspeicher sowie deren Installation unterliegen
technischen sowie sicherheitstechnischen Bestimmungen.
Für individuelle Beratung zu Wasserstoffsystemen, Genehmigungen sowie Sicherheitsanforderungen
wenden Sie sich bitte an qualifizierte Wasserstofftechniker sowie Energieberater.
Alle Angaben ohne Gewähr.