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Cover Folge 27: Dezentrale Energiemärkte Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen
Folge 27 23. Januar 2026 0 Kapitel

Dezentrale Energiemärkte Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen

Maik Marx diskutiert dezentrale Energiemärkte, Blockchain im Energiehandel, Peer-to-Peer-Verkauf von Solarstrom sowie Nachhaltigkeitsvorteile und Herausforderungen. Eine kostenlose Potenzialanalyse wird angeboten.

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#27 Dezentrale Energiemärkte Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen

Solarsorglos – Der Solar Podcast

Dezentrale Energiemärkte: Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen

Was, wenn du deinen überschüssigen Solarstrom nicht für ein paar Cent ins Netz speisen, sondern direkt an deinen Nachbarn verkaufen könntest – und das zu einem deutlich besseren Preis? In dieser Folge des Solarsorglos-Podcasts taucht Maik Marx in die faszinierende Welt der dezentralen Energiemärkte ein und zeigt, wie der direkte Stromhandel zwischen Nachbarn die klassische Energieversorgung herausfordert. Was auf deinem Dach möglich ist, rechnet dir unser kostenloser Solarrechner in nur zwei Minuten aus.

Die Grundidee des Peer-to-Peer-Handels

Peer-to-Peer bedeutet den direkten Austausch von Energie zwischen Gleichgestellten, ohne den Umweg über große Energieversorger. Statt deinen Überschuss zur niedrigen Einspeisevergütung abzugeben, verkaufst du ihn an jemanden in der Nachbarschaft, der ihn gerade braucht – für beide Seiten ein besseres Geschäft. Nebenbei entsteht eine engere Vernetzung im Viertel, weil Erzeuger und Verbraucher direkt zusammenfinden.

Solarstrom dort nutzen, wo er erzeugt wird

Wie Blockchain den Handel absichert

Damit der direkte Handel sicher und nachvollziehbar bleibt, kommt oft die Blockchain-Technologie ins Spiel. Jede Transaktion wird digital und fälschungssicher erfasst, sodass jederzeit klar ist, wer wie viel Strom an wen verkauft hat. Diese Transparenz schafft Vertrauen zwischen den Teilnehmern, ohne dass eine zentrale Stelle alles kontrollieren muss – das System organisiert sich quasi selbst. Die passenden Solar-Komplettpakete und die saubere Montage durch Montageteam Marx bekommst du bei Solarsorglos aus einer Hand.

Was du dafür brauchst

Technisch sind die Voraussetzungen überschaubar: Ein intelligenter Stromzähler und der Zugang zu einer entsprechenden Plattform genügen, um teilzunehmen. Der eigentliche Handel läuft danach weitgehend automatisch im Hintergrund ab. Du musst nicht ständig Preise vergleichen oder Verträge schließen – du spürst vor allem die finanziellen Vorteile am Ende des Monats.

Vernetzte Gebäude in der Nachbarschaft

Vorbilder aus aller Welt

Dass das Modell funktioniert, zeigen Pilotprojekte im In- und Ausland. In einem viel beachteten Quartier in Brooklyn handeln Nachbarn ihren Solarstrom bereits direkt untereinander, und auch in der Schweiz und in Österreich laufen erfolgreiche Energiegemeinschaften. Deutschland arbeitet daran, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen und den rechtlichen Rahmen für das sogenannte Energy Sharing zu schaffen.

Solarstrom an den Nachbarn verkaufen: Lohnt sich Energy Sharing?

Mehr verdienen als mit der Einspeisung

Der finanzielle Reiz ist klar: Wer seinen Strom direkt verkauft, erzielt mehr als die magere Einspeisevergütung und liegt trotzdem unter dem Preis, den der Nachbar sonst für Netzstrom zahlen würde. So gewinnen beide Seiten, während der teure Zwischenhandel entfällt. Genau das macht dezentrale Märkte für Solaranlagen-Besitzer so attraktiv. Aktuelle Marktzahlen liefert der Bundesverband Solarwirtschaft, jede Anlage wird im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, und unabhängige Tipps gibt der Photovoltaik-Ratgeber der Verbraucherzentrale.

Herausforderungen und Ausblick

Maik bleibt ehrlich: Noch bremsen Bürokratie und unklare Regeln den breiten Durchbruch. Doch die Richtung stimmt, und mit den kommenden Regelungen zum Energy Sharing dürfte sich vieles vereinfachen. Wer heute eine Anlage plant, sollte das im Hinterkopf behalten und auf zukunftsfähige Mess- und Steuertechnik setzen, um später unkompliziert mitmachen zu können.

Zufriedene Solaranlagen-Besitzer

Fazit: Strom wird nachbarschaftlich

Dezentrale Energiemärkte machen aus Solaranlagen-Besitzern aktive Marktteilnehmer und stärken die Gemeinschaft vor Ort. Hör dir die ganze Folge an und melde dich für eine kostenlose Erstberatung, wenn du deine Anlage zukunftssicher für den direkten Stromhandel auslegen willst. Solarsorglos gehört übrigens zu den Projekten von Maik Marx, der mit plangenial auch in der Gründungs- und Karriereberatung und mit First Networks im Webdesign und Hosting aktiv ist.

Komplettes Transkript lesen

Moin Moin zusammen. Hier ist wieder eure Solaria. Und ich freue mich riesig,

dass ihr wieder dabei seid.

Heute wird es richtig spannend, denn wir tauchen ein in die Welt der dezentralen

Energiemärkte und Blockchain-Technologie.

Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht.

Wir sprechen darüber, wie ihr euren Solarstrom direkt an eure Nachbarn verkaufen

könnt und dabei richtig Geld verdient.

Und natürlich ist auch wieder unser Experte Maik Marx dabei.

Maik, schön, dass du da bist.

Hallo Solaria, hallo liebe Hörerinnen und Hörer.

Ja, das freut mich auch sehr. Und du hast recht, das Thema heute ist wirklich revolutionär.

Peer-to-Peer-Energiehandel, das ist die Zukunft der Energieversorgung.

Stell dir vor, du verkaufst deinen überschüssigen Solarstrom direkt an deine

Nachbarn, ohne Umweg über den Energieversorger.

Das klingt ja wie ein Traum. Aber wie funktioniert das denn genau?

Kann ich wirklich meinen Strom verkaufen wie auf einem Marktplatz?

Genau so ist es. Die Blockchain-Technologie macht es möglich.

Jede Kilowattstunde wird digital erfasst und kann automatisch gehandelt werden.

Du produzierst Solarstrom. Dein Nachbar braucht Strom.

Die Blockchain vermittelt automatisch und rechnet ab.

Wahnsinn. Aber lass uns mal ganz von vorne anfangen. Was ist denn überhaupt

Peer-to-Peer-Energiehandel?

Das ist ganz einfach erklärt. Peer-to-peer bedeutet von gleich zu gleich.

Statt dass du deinen überschüssigen Solarstrom für wenige Cent ins Netz einspeist,

verkaufst du ihn direkt an andere Verbraucher in deiner Nachbarschaft.

Und das zu einem viel besseren Preis.

Aha. Das heißt, ich bekomme mehr Geld für meinen Strom.

Richtig. Statt der aktuellen Einspeisevergütung von etwa 8 Cent pro Kilowattstunde

kannst du beim direkten Verkauf 15 bis 20 Cent erzielen.

Das ist mehr als doppelt so viel.

Mehr als doppelt so viel. Das ist ja unglaublich.

Aber wie funktioniert das technisch? Brauche ich dafür spezielle Geräte?

Du brauchst einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten Smart Meter und

eine Blockchain-basierte Handelsplattform.

Die Technologie läuft vollautomatisch im Hintergrund.

Du merkst davon praktisch nichts, außer dass mehr Geld auf dein Konto kommt.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Gibt es das schon in Deutschland?

Es gibt bereits erste Pilotprojekte. In Brooklyn, New York, läuft seit Jahren

ein erfolgreiches Projekt.

Und auch in Deutschland starten die ersten Initiativen. Die Regulierung hinkt

noch etwas hinterher, aber das ändert sich gerade.

Interessant. Und wie sicher ist das Ganze?

Kann da nicht betrogen werden?

Das ist das Geniale an der Blockchain. Jede Transaktion wird unveränderlich gespeichert.

Betrug ist praktisch unmöglich.

Die Technologie ist dieselbe, die auch bei Bitcoin verwendet wird.

Nur eben für Energie statt für Geld.

Okay, das beruhigt mich. Aber mal eine praktische Frage. Wer kauft denn meinen Strom?

Meine Nachbarn haben doch auch Solaranlagen.

Das ist ein guter Punkt. Nicht jeder hat eine Solaranlage und nicht jeder produziert

zur gleichen Zeit gleich viel.

Dein Nachbar hat vielleicht eine kleinere Anlage oder seine Module sind verschattet.

Oder er hat einen höheren Verbrauch durch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto.

Ach so. Das heißt, es gibt immer Angebot und Nachfrage in der Nachbarschaft?

Genau. Und das Schöne ist, die Blockchain findet automatisch den besten Preis.

Wenn viel Sonne scheint und alle produzieren, sinkt der Preis.

Wenn wenig Sonne da ist, steigt er. Wie an der Börse, nur für Energie.

Das ist ja wie ein Mini-Energiemarkt. Aber was passiert, wenn niemand in der

Nachbarschaft meinen Strom kaufen will?

Dann wird er ganz normal ins öffentliche Netz eingespeist. Du hast also immer einen Abnehmer.

Der Peer-to-Peer-Handel ist nur ein zusätzlicher Verkaufskanal,

der dir mehr Geld bringt.

Das ist beruhigend. Und wie groß ist so eine Nachbarschaft? Rede ich nur mit

dem Haus nebenan oder mit der ganzen Stadt?

Das kommt auf die Plattform an. Manche beschränken sich auf wenige Straßenzüge,

andere umfassen ganze Stadtteile.

Je größer das Netzwerk, desto mehr Handelsmöglichkeiten gibt es.

Verstehe.

Und was kostet mich das? Muss ich Gebühren zahlen?

Die Plattformen nehmen meist eine kleine Provision, etwa 2 bis 5 Prozent vom Verkaufspreis.

Das ist aber immer noch viel weniger als der Unterschied zwischen Einspeisevergütung und Strompreis.

Das rechnet sich also trotzdem. Aber mal eine andere Frage. Kann ich auch Strom

kaufen über diese Plattformen?

Absolut. Du kannst sowohl verkaufen als auch kaufen. Wenn deine Solaranlage

mal nicht genug produziert, kaufst du günstigen Nachbarstrom statt teuren Netzstrom.

Das ist ja genial. Ich spare beim Kaufen und verdiene beim Verkaufen mehr.

Aber wie kompliziert ist die Bedienung?

Die meisten Plattformen haben einfache Apps. Du siehst deine Produktion,

deinen Verbrauch und deine Handelsgeschäfte.

Alles läuft automatisch, du kannst aber auch manuell eingreifen.

Das klingt benutzerfreundlich. Und was ist mit der Abrechnung?

Bekomme ich eine normale Stromrechnung?

Du bekommst eine detaillierte Aufstellung aller Käufe und Verkäufe.

Die Abrechnung erfolgt meist monatlich, direkt auf dein Bankkonto.

Praktisch. Aber mal eine kritische Frage. Was passiert bei einem Stromausfall?

Funktioniert das System dann auch noch?

Bei einem Stromausfall funktioniert erst mal gar nichts. Aber die Blockchain-Daten sind gesichert.

Sobald der Strom wieder da ist, läuft alles normal weiter.

Okay, das ist logisch. Und wie

sieht es mit der Umwelt aus? Ist das nachhaltiger als das normale System?

Definitiv. Der Strom wird lokal verbraucht, es gibt weniger Transportverluste.

Und es motiviert mehr Menschen, Solaranlagen zu installieren,

weil sie mehr Geld verdienen können.

Das ist ein wichtiger Punkt. Mehr Solaranlagen sind gut für die Umwelt.

Aber gibt es auch Nachteile?

Die Technologie ist noch relativ neu. Nicht alle Energieversorger sind begeistert,

weil sie weniger Strom verkaufen.

Und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht überall klar.

Verstehe. Das heißt, es ist noch ein bisschen Pionierarbeit?

Richtig. Aber die Entwicklung geht rasant voran. In fünf Jahren wird Peer-to-Peer-Energiehandel

wahrscheinlich ganz normal sein.

Das ist spannend. Und was rätst du unseren Hörern? Sollen Sie jetzt schon einsteigen?

Wer eine Solaranlage plant, sollte das definitiv im Blick behalten.

Bei bestehenden Anlagen lohnt es sich, die Entwicklung zu verfolgen und bei

passenden Angeboten zuzuschlagen.

Das ist ein guter Rat.

Und apropos Angebot. Wir haben wieder etwas Besonderes für unsere Hörer, oder?

Ja. Wer sich für dezentrale Energiemärkte interessiert, bekommt von uns eine

kostenlose Blockchain-Potenzialanalyse im Wert von 900 Euro.

Einfach mit dem Code PODCAST27 bei uns melden.

900 Euro? Das ist wirklich großzügig. Da schauen die Experten genau,

wie viel Peer-to-Peer-Handel bei euch bringen würde, richtig? Genau.

Wir analysieren eure Solaranlage, den Stromverbrauch und berechnen das Potenzial

für dezentralen Energiehandel.

Komplett kostenlos und unverbindlich.

Das ist ein tolles Angebot. Liebe Hörer, nutzt das unbedingt.

Der Code ist PODCAST27.

Maik, eine Frage beschäftigt mich noch. Wie schnell entwickelt sich dieser Markt?

Wann wird das Realität für alle?

Die Entwicklung ist exponentiell. Studien zeigen, dass der Blockchain-Energiemarkt

bis 2030 auf über 40 Milliarden Dollar wachsen wird.

Deutschland will Vorreiter werden.

40 Milliarden Dollar, das ist eine riesige Summe. Und Deutschland will Vorreiter werden?

Ja. Die Bundesregierung hat

erkannt, dass dezentrale Energiemärkte wichtig für die Energiewende sind.

Es gibt bereits Förderprogramme für entsprechende Projekte.

Das ist ermutigend. Und was bedeutet das für normale Hausbesitzer wie unsere Hörer?

Sie können Teil einer Revolution werden. Frühe Teilnehmer profitieren oft am meisten.

Wer jetzt eine Solaranlage installiert und sich für Blockchain-Handel vorbereitet,

ist optimal aufgestellt.

Das klingt nach einer echten Chance. Aber gibt es auch Risiken,

die man beachten sollte?

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Unsicherheiten. Die Preise können schwanken

und nicht alle Plattformen werden erfolgreich sein.

Deshalb ist eine gute Beratung wichtig.

Gute Beratung ist immer wichtig und genau dafür seid ihr ja da.

Gibt es noch andere Entwicklungen in diesem Bereich?

Oh ja. Künstliche Intelligenz wird den Handel optimieren. Smart Contracts automatisieren Verträge.

Und sogar Elektroautos können als mobile Batterien am Handel teilnehmen.

Elektroautos als mobile Batterien. Das ist...

Das ist ja Science Fiction.

Ist es aber nicht. Die Technologie heißt Vehicle to Grid.

Dein E-Auto kann Strom ins Netz zurückspeisen und dabei Geld verdienen, während es parkt.

Wahnsinn, da verdient mein Auto Geld, während ich schlafe.

Genau. Die Zukunft der Energie ist dezentral, intelligent und profitabel für alle Beteiligten.

Das war wirklich ein faszinierendes Thema heute. Vielen Dank,

Maik, für diese spannenden Einblicke in die Zukunft der Energiemärkte.

Gerne, Solaria. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht, über diese revolutionären

Entwicklungen zu sprechen.

Liebe Hörerinnen und Hörer, das war unsere 27.

Folge über dezentrale Energiemärkte und Blockchain-Technologie.

Wenn euch das Thema interessiert, vergesst nicht den Code PODCAST27 für die kostenlose Analyse.

Und wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Fragen.

Schreibt uns gerne, welche Zukunftstechnologien euch interessieren.

Bis zum nächsten Mal. Bleibt sonnig und denkt dezentral.

Tschüss und bis bald.

Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen

Information über Solarenergie und Energietechnologien.

Sie stellen keine Beratung dar.

Solaranlagen und Energiesysteme unterliegen technischen und rechtlichen Bestimmungen.

Für individuelle Beratung zu Solarinstallation, Genehmigungen und technischen

Anforderungen wenden Sie sich bitte an qualifizierte Solartechniker und Energieberater.

Alle Angaben ohne Gewehr.

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