Moin Moin zusammen. Hier ist wieder eure Solaria. Und ich freue mich riesig,
dass ihr wieder dabei seid.
Heute wird es richtig spannend, denn wir tauchen ein in die Welt der dezentralen
Energiemärkte und Blockchain-Technologie.
Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht.
Wir sprechen darüber, wie ihr euren Solarstrom direkt an eure Nachbarn verkaufen
könnt und dabei richtig Geld verdient.
Und natürlich ist auch wieder unser Experte Maik Marx dabei.
Maik, schön, dass du da bist.
Hallo Solaria, hallo liebe Hörerinnen und Hörer.
Ja, das freut mich auch sehr. Und du hast recht, das Thema heute ist wirklich revolutionär.
Peer-to-Peer-Energiehandel, das ist die Zukunft der Energieversorgung.
Stell dir vor, du verkaufst deinen überschüssigen Solarstrom direkt an deine
Nachbarn, ohne Umweg über den Energieversorger.
Das klingt ja wie ein Traum. Aber wie funktioniert das denn genau?
Kann ich wirklich meinen Strom verkaufen wie auf einem Marktplatz?
Genau so ist es. Die Blockchain-Technologie macht es möglich.
Jede Kilowattstunde wird digital erfasst und kann automatisch gehandelt werden.
Du produzierst Solarstrom. Dein Nachbar braucht Strom.
Die Blockchain vermittelt automatisch und rechnet ab.
Wahnsinn. Aber lass uns mal ganz von vorne anfangen. Was ist denn überhaupt
Peer-to-Peer-Energiehandel?
Das ist ganz einfach erklärt. Peer-to-peer bedeutet von gleich zu gleich.
Statt dass du deinen überschüssigen Solarstrom für wenige Cent ins Netz einspeist,
verkaufst du ihn direkt an andere Verbraucher in deiner Nachbarschaft.
Und das zu einem viel besseren Preis.
Aha. Das heißt, ich bekomme mehr Geld für meinen Strom.
Richtig. Statt der aktuellen Einspeisevergütung von etwa 8 Cent pro Kilowattstunde
kannst du beim direkten Verkauf 15 bis 20 Cent erzielen.
Das ist mehr als doppelt so viel.
Mehr als doppelt so viel. Das ist ja unglaublich.
Aber wie funktioniert das technisch? Brauche ich dafür spezielle Geräte?
Du brauchst einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten Smart Meter und
eine Blockchain-basierte Handelsplattform.
Die Technologie läuft vollautomatisch im Hintergrund.
Du merkst davon praktisch nichts, außer dass mehr Geld auf dein Konto kommt.
Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Gibt es das schon in Deutschland?
Es gibt bereits erste Pilotprojekte. In Brooklyn, New York, läuft seit Jahren
ein erfolgreiches Projekt.
Und auch in Deutschland starten die ersten Initiativen. Die Regulierung hinkt
noch etwas hinterher, aber das ändert sich gerade.
Interessant. Und wie sicher ist das Ganze?
Kann da nicht betrogen werden?
Das ist das Geniale an der Blockchain. Jede Transaktion wird unveränderlich gespeichert.
Betrug ist praktisch unmöglich.
Die Technologie ist dieselbe, die auch bei Bitcoin verwendet wird.
Nur eben für Energie statt für Geld.
Okay, das beruhigt mich. Aber mal eine praktische Frage. Wer kauft denn meinen Strom?
Meine Nachbarn haben doch auch Solaranlagen.
Das ist ein guter Punkt. Nicht jeder hat eine Solaranlage und nicht jeder produziert
zur gleichen Zeit gleich viel.
Dein Nachbar hat vielleicht eine kleinere Anlage oder seine Module sind verschattet.
Oder er hat einen höheren Verbrauch durch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto.
Ach so. Das heißt, es gibt immer Angebot und Nachfrage in der Nachbarschaft?
Genau. Und das Schöne ist, die Blockchain findet automatisch den besten Preis.
Wenn viel Sonne scheint und alle produzieren, sinkt der Preis.
Wenn wenig Sonne da ist, steigt er. Wie an der Börse, nur für Energie.
Das ist ja wie ein Mini-Energiemarkt. Aber was passiert, wenn niemand in der
Nachbarschaft meinen Strom kaufen will?
Dann wird er ganz normal ins öffentliche Netz eingespeist. Du hast also immer einen Abnehmer.
Der Peer-to-Peer-Handel ist nur ein zusätzlicher Verkaufskanal,
der dir mehr Geld bringt.
Das ist beruhigend. Und wie groß ist so eine Nachbarschaft? Rede ich nur mit
dem Haus nebenan oder mit der ganzen Stadt?
Das kommt auf die Plattform an. Manche beschränken sich auf wenige Straßenzüge,
andere umfassen ganze Stadtteile.
Je größer das Netzwerk, desto mehr Handelsmöglichkeiten gibt es.
Verstehe.
Und was kostet mich das? Muss ich Gebühren zahlen?
Die Plattformen nehmen meist eine kleine Provision, etwa 2 bis 5 Prozent vom Verkaufspreis.
Das ist aber immer noch viel weniger als der Unterschied zwischen Einspeisevergütung und Strompreis.
Das rechnet sich also trotzdem. Aber mal eine andere Frage. Kann ich auch Strom
kaufen über diese Plattformen?
Absolut. Du kannst sowohl verkaufen als auch kaufen. Wenn deine Solaranlage
mal nicht genug produziert, kaufst du günstigen Nachbarstrom statt teuren Netzstrom.
Das ist ja genial. Ich spare beim Kaufen und verdiene beim Verkaufen mehr.
Aber wie kompliziert ist die Bedienung?
Die meisten Plattformen haben einfache Apps. Du siehst deine Produktion,
deinen Verbrauch und deine Handelsgeschäfte.
Alles läuft automatisch, du kannst aber auch manuell eingreifen.
Das klingt benutzerfreundlich. Und was ist mit der Abrechnung?
Bekomme ich eine normale Stromrechnung?
Du bekommst eine detaillierte Aufstellung aller Käufe und Verkäufe.
Die Abrechnung erfolgt meist monatlich, direkt auf dein Bankkonto.
Praktisch. Aber mal eine kritische Frage. Was passiert bei einem Stromausfall?
Funktioniert das System dann auch noch?
Bei einem Stromausfall funktioniert erst mal gar nichts. Aber die Blockchain-Daten sind gesichert.
Sobald der Strom wieder da ist, läuft alles normal weiter.
Okay, das ist logisch. Und wie
sieht es mit der Umwelt aus? Ist das nachhaltiger als das normale System?
Definitiv. Der Strom wird lokal verbraucht, es gibt weniger Transportverluste.
Und es motiviert mehr Menschen, Solaranlagen zu installieren,
weil sie mehr Geld verdienen können.
Das ist ein wichtiger Punkt. Mehr Solaranlagen sind gut für die Umwelt.
Aber gibt es auch Nachteile?
Die Technologie ist noch relativ neu. Nicht alle Energieversorger sind begeistert,
weil sie weniger Strom verkaufen.
Und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht überall klar.
Verstehe. Das heißt, es ist noch ein bisschen Pionierarbeit?
Richtig. Aber die Entwicklung geht rasant voran. In fünf Jahren wird Peer-to-Peer-Energiehandel
wahrscheinlich ganz normal sein.
Das ist spannend. Und was rätst du unseren Hörern? Sollen Sie jetzt schon einsteigen?
Wer eine Solaranlage plant, sollte das definitiv im Blick behalten.
Bei bestehenden Anlagen lohnt es sich, die Entwicklung zu verfolgen und bei
passenden Angeboten zuzuschlagen.
Das ist ein guter Rat.
Und apropos Angebot. Wir haben wieder etwas Besonderes für unsere Hörer, oder?
Ja. Wer sich für dezentrale Energiemärkte interessiert, bekommt von uns eine
kostenlose Blockchain-Potenzialanalyse im Wert von 900 Euro.
Einfach mit dem Code PODCAST27 bei uns melden.
900 Euro? Das ist wirklich großzügig. Da schauen die Experten genau,
wie viel Peer-to-Peer-Handel bei euch bringen würde, richtig? Genau.
Wir analysieren eure Solaranlage, den Stromverbrauch und berechnen das Potenzial
für dezentralen Energiehandel.
Komplett kostenlos und unverbindlich.
Das ist ein tolles Angebot. Liebe Hörer, nutzt das unbedingt.
Der Code ist PODCAST27.
Maik, eine Frage beschäftigt mich noch. Wie schnell entwickelt sich dieser Markt?
Wann wird das Realität für alle?
Die Entwicklung ist exponentiell. Studien zeigen, dass der Blockchain-Energiemarkt
bis 2030 auf über 40 Milliarden Dollar wachsen wird.
Deutschland will Vorreiter werden.
40 Milliarden Dollar, das ist eine riesige Summe. Und Deutschland will Vorreiter werden?
Ja. Die Bundesregierung hat
erkannt, dass dezentrale Energiemärkte wichtig für die Energiewende sind.
Es gibt bereits Förderprogramme für entsprechende Projekte.
Das ist ermutigend. Und was bedeutet das für normale Hausbesitzer wie unsere Hörer?
Sie können Teil einer Revolution werden. Frühe Teilnehmer profitieren oft am meisten.
Wer jetzt eine Solaranlage installiert und sich für Blockchain-Handel vorbereitet,
ist optimal aufgestellt.
Das klingt nach einer echten Chance. Aber gibt es auch Risiken,
die man beachten sollte?
Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Unsicherheiten. Die Preise können schwanken
und nicht alle Plattformen werden erfolgreich sein.
Deshalb ist eine gute Beratung wichtig.
Gute Beratung ist immer wichtig und genau dafür seid ihr ja da.
Gibt es noch andere Entwicklungen in diesem Bereich?
Oh ja. Künstliche Intelligenz wird den Handel optimieren. Smart Contracts automatisieren Verträge.
Und sogar Elektroautos können als mobile Batterien am Handel teilnehmen.
Elektroautos als mobile Batterien. Das ist...
Das ist ja Science Fiction.
Ist es aber nicht. Die Technologie heißt Vehicle to Grid.
Dein E-Auto kann Strom ins Netz zurückspeisen und dabei Geld verdienen, während es parkt.
Wahnsinn, da verdient mein Auto Geld, während ich schlafe.
Genau. Die Zukunft der Energie ist dezentral, intelligent und profitabel für alle Beteiligten.
Das war wirklich ein faszinierendes Thema heute. Vielen Dank,
Maik, für diese spannenden Einblicke in die Zukunft der Energiemärkte.
Gerne, Solaria. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht, über diese revolutionären
Entwicklungen zu sprechen.
Liebe Hörerinnen und Hörer, das war unsere 27.
Folge über dezentrale Energiemärkte und Blockchain-Technologie.
Wenn euch das Thema interessiert, vergesst nicht den Code PODCAST27 für die kostenlose Analyse.
Und wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Fragen.
Schreibt uns gerne, welche Zukunftstechnologien euch interessieren.
Bis zum nächsten Mal. Bleibt sonnig und denkt dezentral.
Tschüss und bis bald.
Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen
Information über Solarenergie und Energietechnologien.
Sie stellen keine Beratung dar.
Solaranlagen und Energiesysteme unterliegen technischen und rechtlichen Bestimmungen.
Für individuelle Beratung zu Solarinstallation, Genehmigungen und technischen
Anforderungen wenden Sie sich bitte an qualifizierte Solartechniker und Energieberater.
Alle Angaben ohne Gewehr.