Grüß Gott zusammen. Solaria hier und heute geht es raus aufs Land.
Wir sprechen über Solarenergie, die gleichzeitig Pflanzen wachsen lässt.
Hallo zusammen. Ich bin Maik Marx, Inhaber von unserem Unternehmen.
Das ist wirklich ein faszinierendes Thema, Solaria.
AgriPV ist die Zukunft der Landnutzung.
Genau. Heute sprechen wir über
AgriPhotovoltaik. Solarenergie und Landwirtschaft auf derselben Fläche.
Ein sehr innovatives Thema. Agri-PV steht für Agri-Photovoltaik.
Doppelnutzung von Flächen für Strom und Landwirtschaft.
Doppelnutzung? Das heißt, man kann gleichzeitig Strom produzieren und Pflanzen anbauen?
Genau. Die Solarmodule stehen hoch genug, dass darunter Landwirtschaft betrieben werden kann.
Das ist ja clever. Und wie funktioniert das genau?
Es gibt verschiedene Systeme. Hohe Gestelle, bewegliche Module oder spezielle Konstruktionen.
Bewegliche Module, die können sich bewegen?
Ja, Solar-Tracker folgen der Sonne und können sich auch für Landmaschinen wegdrehen.
Das ist ja intelligent. Und was kann man darunter anbauen?
Fast alles. Getreide, Gemüse, Beeren, sogar Weideland für Tiere.
Weideland? Kühe unter Solarmodulen?
Ja, die Tiere haben Schatten und die Module sind geschützt vor Beschädigungen.
Das ist ja praktisch. Und wie viel Strom produziert so eine Anlage?
Pro Hektar etwa 400 bis 600 Kilowatt Peak.
Das sind 400.000 bis 600.000 Kilowattstunden pro Jahr.
600.000? Das ist ja riesig.
Ja! Damit kann man 150 bis 200 Haushalte versorgen.
Das ist ja beeindruckend. Und was ist mit der Landwirtschaft? Wächst da noch was?
Sogar oft besser. Die Module spenden Schatten und reduzieren Verdunstung.
Besser? Warum das?
Weniger Hitzestress für die Pflanzen, weniger Wasserverbrauch.
Besonders bei Trockenheit ein Vorteil.
Das macht Sinn. Und was ist mit der Ernte?
Bei den meisten Kulturen bleibt der Ertrag gleich oder steigt sogar.
Nur bei sehr sonnenliebenden Pflanzen kann er etwas sinken.
Das ist ja gut. Und wie hoch stehen die Module?
Mindestens zweieinhalb Meter, oft drei bis vier Meter. Hoch genug für Traktoren und Mähdrescher.
Das ist praktisch. Und was kostet so eine Anlage?
Etwa doppelt so viel wie normale Freiflächenanlagen. Aber man hat ja auch doppelten Nutzen.
Doppelt so viel? Lohnt sich das?
Auf jeden Fall.
Strom plus Landwirtschaft bringt mehr Ertrag pro Hektar als jede einzelne Nutzung.
Das ist ja genial. Und gibt es Förderungen?
Ja! Das Solarpaket 1 sieht bis zu 9,5 Cent pro Kilowattstunde vor.
9,5 Cent? Das ist ja viel.
Ja, deutlich mehr als normale Solaranlagen, weil Agri-PV gesellschaftlich sehr wertvoll ist.
Das macht Sinn. Und was ist mit der Genehmigung?
Etwas komplexer als normale Anlagen. Aber machbar, wenn man die Auflagen erfüllt.
Welche Auflagen? Was muss man beachten?
Mindestens 80 Prozent der Fläche müssen landwirtschaftlich nutzbar bleiben.
Und der Ertrag darf nicht zu stark sinken.
Das ist fair. Und was ist mit verschiedenen Pflanzen?
Beeren funktionieren super. Himbeeren, Heidelbeeren, sogar Weintrauben.
Weintrauben? Das ist ja edel.
Ja, in Frankreich gibt es schon Agri-PV-Weinberge. Die Trauben werden sogar besser.
Das ist ja wunderschön. Und was ist mit Gemüse?
Salat, Kohl, Kartoffeln, alles möglich. Besonders Schattenpflanzen profitieren.
Das ist vielseitig. Und was ist mit Getreide?
Weizen, Gerste, Hafer funktionieren gut. Mais braucht mehr Sonne, geht aber auch.
Und was ist mit Tierhaltung? Funktioniert das auch?
Sehr gut sogar. Schafe, Kühe, sogar Hühner können unter den Modulen leben.
Hühner? Das ist ja lustig.
Ja! Die Hühner haben Schatten. Die Module sind vor Kot geschützt. Win-win.
Das ist ja praktisch. Und was ist mit der Wartung?
Etwas aufwendiger als normale Anlagen. Aber die Tiere halten das Gras kurz.
Das ist clever. Und was ist mit der Zukunft? Wird AgriPV noch besser?
Auf jeden Fall. Neue Technologien machen es noch effizienter.
Welche Technologien? Was kommt da?
Bifaziale Module, die von beiden Seiten Licht einfangen. Und intelligente Steuerung.
Von beiden Seiten? Wie funktioniert das?
Die Module sind transparent und nutzen auch reflektiertes Licht vom Boden.
Bis zu 30 Prozent mehr Ertrag.
30 Prozent? Das ist ja revolutionär.
Ja! Und mit KI-Steuerung können sich die Module optimal ausrichten.
KI-Steuerung? Was macht die?
Sie berücksichtigt Wetter, Pflanzenwachstum und Energiebedarf.
Optimiert automatisch für beide Nutzungen.
Das ist ja intelligent. Und was ist mit schwimmenden Anlagen?
Floating-PW auf Bewässerungsteichen, reduziert Verdunstung und kühlt die Module.
Schwimmende Solaranlagen? Das klingt futuristisch.
Ist es auch. In Asien schon weit verbreitet, kommt jetzt auch nach Deutschland.
Das ist spannend. Und was ist mit vertikalen Anlagen?
Senkrechte Module zwischen den Feldern. Produzieren morgens und abends besonders gut.
Senkrecht? Das ist ja ungewöhnlich.
Ja, aber sehr effektiv. Weniger Flächenverbrauch und gleichmäßigere Produktion.
Das macht Sinn. Und was ist mit Gewächshäusern?
Solar-Gewächshäuser sind der Hammer. Transparente Module im Dach, perfekte Kombination.
Transparente Module? Wie funktioniert das?
Spezielle Solarzellen, die nur bestimmte Lichtfarben nutzen.
Der Rest geht zu den Pflanzen.
Das ist ja genial. Und was ist mit der Wirtschaftlichkeit?
Sehr gut. Renditen zwischen 8 und 22 Prozent sind möglich.
22 Prozent? Das ist ja fantastisch.
Ja! Strom plus Landwirtschaft plus Förderung.
Das rechnet sich sehr gut.
Das ist überzeugend. Und was ist mit kleineren Anlagen?
Auch für kleinere Betriebe interessant. Schon ab einem Hektar kann es sich lohnen.
Ein Hektar? Das ist ja nicht so groß.
Genau. AgriPV ist nicht nur für Großbetriebe, sondern auch für Familienbetriebe.
Das ist wichtig. Und was ist mit der Akzeptanz?
Viel besser als normale Solarparks. Die Menschen sehen, dass Landwirtschaft weitergeht.
Das macht Sinn. Und was ist mit der Umwelt?
Sehr positiv. Weniger Pestizide nötig, mehr Biodiversität unter den Modulen.
Mehr Biodiversität? Warum das?
Verschiedene Lichtverhältnisse schaffen verschiedene Lebensräume.
Insekten und Vögel profitieren.
Das ist ja wunderbar. Und was ist mit dem Klimaschutz?
Doppelter Nutzen. Sauberer Strom plus klimaschonende Landwirtschaft.
Doppelter Klimaschutz. Und was können Landwirte heute schon machen?
Informieren und planen. Agri-PV braucht gute Vorbereitung.
Das ist wichtig. Und worauf sollte man achten?
Auf die richtige Pflanzenauswahl und Anlagenkonfiguration. Beides muss zusammenpassen.
Das macht Sinn. Maik, wenn ein Landwirt jetzt über Agri-PV nachdenkt, was würdest du raten?
Erstmal eine Machbarkeitsstudie machen lassen. Jeder Standort ist anders.
Das ist klug. Und für alle, die sich für Agri-PV interessieren,
haben wir wieder ein besonderes Angebot?
Ja, natürlich. Für alle Hörer, die bis Ende Juli eine Beratung buchen und dabei
den Code PODCAST24 erwähnen, gibt es eine kostenlose AgriPV-Machbarkeitsstudie im Wert von 1500 Euro.
Das klingt fantastisch. Was beinhaltet denn diese Machbarkeitsstudie?
Wir analysieren Standort, Boden und Kulturen, planen die optimale Anlagenkonfiguration
und berechnen die Wirtschaftlichkeit.
Inklusive Förderberatung und Genehmigungsunterstützung.
Das ist ja sehr umfassend.
Ja, AgriPV ist komplex. Wir wollen, dass Landwirte die beste Lösung für ihren Betrieb bekommen.
Das ist ein toller Service. Und wie können interessierte Landwirte am besten Kontakt aufnehmen?
Am einfachsten über unsere Webseite. Dort kann man direkt einen Termin buchen.
Bei AgriPV-Projekten beraten wir auch gerne vor Ort auf dem Hof.
Das ist super. Und wenn ihr schon Erfahrungen mit AgriPV oder anderen innovativen
Solarlösungen gemacht habt, schreibt gerne in die Kommentare.
Wir sind sehr gespannt auf eure Projekte.
Ja, das würde uns sehr interessieren. Gerade bei AgriPV gibt es oft überraschende und kreative Lösungen.
Maik, vielen Dank für diese inspirierende Folge über AgriPhotovoltaik.
Es ist faszinierend, wie Solarenergie und Landwirtschaft zusammenwirken können.
Gerne, Solaria. Mir macht es Spaß, über die Zukunft der Landnutzung zu sprechen.
AgriPV zeigt, dass Klimaschutz und Landwirtschaft perfekt zusammenpassen.
Das stimmt. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer 24.
Folge angekommen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Tschüss und bis bald. Rechtlicher Hinweis. Dieser Podcast dient ausschließlich
der Information und stellt keine Anlageberatung dar.
Alle Angaben sind ohne Gewehr. Für individuelle Beratung wenden Sie sich bitte
an qualifizierte Fachkräfte.