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Cover Folge 22: Solarenergie und Notstromversorgung  Blackout Sicherheit mit Photovoltaik
Folge 22 19. Dezember 2025 0 Kapitel

Solarenergie und Notstromversorgung Blackout Sicherheit mit Photovoltaik

In dieser Episode besprechen wir die Notstromversorgung und Photovoltaik bei Stromausfällen, klären Missverständnisse, erörtern Notstromsysteme und geben Tipps zur individuellen Stromsicherheit.

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#22 Solarenergie und Notstromversorgung Blackout Sicherheit mit Photovoltaik

Solarsorglos – Der Solar Podcast

Solarenergie und Notstromversorgung: Blackout-Sicherheit mit Photovoltaik

Was passiert eigentlich mit deiner Solaranlage, wenn der Strom ausfällt? In dieser Folge des Solarsorglos-Podcasts klärt Maik Marx eines der größten Missverständnisse rund um Photovoltaik auf und zeigt, wie du dich mit dem richtigen System gegen einen Blackout absicherst. Gerade weil das Bewusstsein für Stromausfälle wächst, ist das Thema aktueller denn je. Wie groß deine eigene Anlage sein müsste, zeigt dir in zwei Minuten unser kostenloser Solarrechner.

Der größte Irrtum: Anlage läuft bei Blackout weiter

Viele glauben, die Solaranlage liefere bei einem Stromausfall einfach weiter. Das stimmt aber nicht: Aus Sicherheitsgründen schaltet sich eine herkömmliche Anlage beim Netzausfall automatisch ab, um Wartungspersonal und Elektriker am Netz zu schützen. Ohne zusätzliche Technik bleibt das Haus also trotz Sonne und Speicher dunkel – ein wichtiger Punkt, den man vor dem Kauf kennen sollte.

Der Speicher hält bei Ausfall die wichtigsten Geräte am Laufen

Notstrom, Ersatzstrom und Inselsystem

Maik erklärt die drei Stufen der Absicherung: Beim einfachen Notstrom versorgt eine Steckdose einzelne wichtige Geräte. Der Ersatzstrom schaltet bei Ausfall automatisch das ganze Haus auf den Speicher um. Und das komplette Inselsystem macht dich dauerhaft unabhängig vom Netz. Welche Stufe sinnvoll ist, hängt von deinem Sicherheitsbedürfnis und Budget ab. Passende Solar-Komplettpakete gibt es bei Solarsorglos – fachgerecht installiert von unserem Handwerksbetrieb Montageteam Marx.

Wie lange hält der Speicher durch?

Wie lange du einen Blackout überbrücken kannst, entscheidet die Speichergröße. Je nach Bedarf reichen Kapazitäten von etwa zehn bis fünfzig Kilowattstunden, um wichtige Verbraucher mehrere Tage am Laufen zu halten. Tagsüber lädt die Sonne den Speicher sogar wieder auf, sodass sich die autarke Zeit bei gutem Wetter deutlich verlängert.

Batteriespeicher als Basis der Notstromversorgung

Nahtlose Umschaltung in Millisekunden

Moderne Ersatzstromsysteme schalten innerhalb von nur etwa zwanzig Millisekunden um – so schnell, dass empfindliche Geräte wie Computer oder die Heizungssteuerung gar nicht erst ausgehen. Du bemerkst den Ausfall im Idealfall kaum, weil das Licht einfach weiterbrennt und der Kühlschrank weiterläuft.

Photovoltaik: Notstrom und Ersatzstrom bei Stromausfall

Was kosten solche Systeme?

Die Spanne ist groß: Einfacher Notstrom ist für wenige tausend Euro zu haben, ein umfassendes Ersatz- oder Inselsystem mit großem Speicher kostet entsprechend mehr. Die Investition lohnt sich vor allem dort, wo Versorgungssicherheit besonders wichtig ist – etwa bei medizinischen Geräten, im Homeoffice oder auf dem Land mit instabilerem Netz. Aktuelle Marktzahlen liefert der Bundesverband Solarwirtschaft, jede Anlage wird im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, und unabhängige Tipps gibt der Photovoltaik-Ratgeber der Verbraucherzentrale.

Warum das Thema wichtiger wird

Stromausfälle haben viele Ursachen – von Unwettern bis zu Cyberangriffen auf zunehmend digitalisierte Netze. Niemand muss in Panik verfallen, aber eine durchdachte Absicherung gibt ein gutes Gefühl von Sicherheit und Unabhängigkeit. Mit der richtigen Planung wird aus der Solaranlage zugleich ein verlässliches Sicherheitsnetz.

Hybrid-Wechselrichter mit Notstromfunktion

Fazit: Vorbereitet in die Zukunft

Mit Speicher und Notstromfunktion wird deine Solaranlage zur echten Blackout-Vorsorge. Hör dir die ganze Folge an und melde dich für eine kostenlose Erstberatung, wenn du dein Zuhause krisensicher aufstellen willst. Solarsorglos gehört übrigens zu den Projekten von Maik Marx, der mit plangenial auch in der Gründungs- und Karriereberatung und mit First Networks im Webdesign und Hosting aktiv ist.

Komplettes Transkript lesen

Hallo und herzlich willkommen. Solaria hier und heute geht es um ein Thema, das uns alle betrifft.

Was passiert eigentlich, wenn der Strom ausfällt?

Hallo zusammen. Ich bin Maik Marx, Inhaber von unserem Unternehmen.

Das ist wirklich ein wichtiges Thema, Solaria.

Blackout-Sicherheit wird immer wichtiger.

Genau. Heute sprechen wir über Notstromversorgung mit Solarenergie.

Wie man sich mit Photovoltaik gegen Stromausfälle absichern kann.

Ein sehr aktuelles Thema. Viele Menschen denken, dass Solaranlagen bei Stromausfall

automatisch weiterarbeiten.

Das ist leider ein Irrtum.

Ein Irrtum? Warum funktionieren Solaranlagen nicht bei Stromausfall?

Aus Sicherheitsgründen. Normale Solaranlagen schalten sich bei Netzausfall automatisch ab.

um Elektriker zu schützen.

Das macht Sinn. Aber es gibt doch Lösungen, oder?

Ja, natürlich. Mit speziellen Notstromsystemen kann man sich gegen Blackouts absichern.

Notstromsysteme? Wie funktionieren die?

Es gibt verschiedene Varianten. Einfacher Notstrom, Ersatzstrom und komplette Inselsysteme.

Das klingt kompliziert. Kannst du das mal erklären?

Einfacher Notstrom versorgt nur wichtige Geräte über eine Steckdose.

Ersatzstrom kann ganze Stromkreise versorgen.

Aha, und was ist mit Inselsystemen?

Inselsysteme können das ganze Haus versorgen. Als wäre nichts passiert.

Das ist die Luxusvariante.

Das ganze Haus, wie lange hält so ein System?

Das kommt auf dem Batteriespeicher an. Mit einem großen Speicher kann man mehrere Tage überbrücken.

Mehrere Tage? Wie groß muss denn so ein Speicher sein?

Für wichtige Geräte reichen 10 bis 20 Kilowattstunden.

Für das ganze Haus braucht man 30 bis 50 Kilowattstunden.

50 Kilowattstunden, das ist ja riesig.

Ja, aber dafür ist man wirklich unabhängig. Heizung, Licht, Kühlschrank, alles läuft weiter.

Das ist ja beruhigend. Und was kostet so ein System?

Einfacher Notstrom kostet etwa 2.000 bis 3.000 Euro zusätzlich.

Ein komplettes Inselsystem kann 10.000 bis 20.000 Euro kosten.

Das ist ja eine Investition. Lohnt sich das?

Das kommt darauf an, wie wichtig einem die Sicherheit ist. Für manche ist es

unbezahlbar, nie ohne Strom dazustehen.

Das stimmt. Und wie oft fallen denn Stromnetze aus?

In Deutschland relativ selten. Aber wenn es passiert, kann es mehrere Stunden oder sogar Tage dauern.

Mehrere Tage ohne Strom? Das wäre ja wirklich problematisch.

Ja! Keine Heizung, kein warmes Wasser, keine Kommunikation. Das kann schnell kritisch werden.

Das ist ja ernst. Und was sind die häufigsten Ursachen für Stromausfälle?

Unwetter.

Technische Defekte oder Cyberangriffe. Auch Überlastung des Netzes kann zu Ausfällen führen.

Cyberangriffe? Das klingt ja bedrohlich.

Ja, das ist ein wachsendes Risiko. Stromnetze werden immer digitaler und damit angreifbarer.

Das macht Notstrom noch wichtiger. Und wie funktioniert die Umschaltung bei Stromausfall?

Moderne Systeme schalten automatisch um. Innerhalb von 20 Millisekunden bis wenigen Sekunden.

20 Millisekunden? Das merkt man ja gar nicht.

Genau. Computer und empfindliche Geräte laufen einfach weiter. Keine Unterbrechung.

Das ist ja perfekt. Und was ist mit der Solaranlage? Produziert die auch bei Stromausfall?

Ja, wenn die Sonne scheint. Das System kann dann gleichzeitig die Batterien

laden und das Haus versorgen.

Das ist ja ideal. Und nachts?

Nachts läuft alles über die Batterie. Deshalb ist die richtige Dimensionierung so wichtig.

Das macht Sinn. Und wie plant man so ein System?

Zuerst muss man den Strombedarf ermitteln. Welche Geräte sind wirklich wichtig?

Wichtige Geräte? Was gehört denn dazu?

Heizung, Kühlschrank, Licht, Internet und Handyladegeräte. Vielleicht noch Waschmaschine und Herd.

Das sind ja schon einige Geräte. Und wie viel Strom brauchen die?

Ein Kühlschrank braucht etwa 100 Watt, Heizung 500 bis 1000 Watt.

LED-Beleuchtung nur wenige Watt.

Das summiert sich. Und wie lange soll das System laufen?

Mindestens 24 Stunden, besser 2 bis 3 Tage. Dann ist man für die meisten Ausfälle gerüstet.

Das klingt vernünftig. Und gibt es verschiedene Batterietypen?

Ja, hauptsächlich Lithium-Ionen und Lithium-Eisenphosphat. Eisenphosphat ist

sicherer und langlebiger.

Sicherer? Warum das?

Eisenphosphat-Batterien können nicht brennen oder explodieren.

Sie sind auch temperaturstabiler.

Das ist ja wichtig für die Sicherheit. Und wie lange halten die?

Gute Batterien halten 15.000 bis 20.000 Ladezyklen. Das sind etwa 20 bis 25 Jahre.

25 Jahre? Das ist ja eine langfristige Investition.

Ja, und die Batterien werden immer günstiger und besser.

Das ist ja ermutigend. Und was ist mit der Installation?

Das muss ein Fachbetrieb machen. Es braucht spezielle Umschalteinrichtungen

und Sicherheitstechnik.

Das macht Sinn. Und wie lange dauert so eine Installation?

Bei bestehenden Anlagen ein bis zwei Tage. Bei neuen Anlagen wird alles zusammen installiert.

Das geht ja schnell. Und kann man das System erweitern?

Ja. Die meisten Systeme sind modular aufgebaut. Man kann später mehr Batterien

oder Solarmodule hinzufügen.

Das ist ja flexibel. Und was ist mit Wartung?

Sehr wenig. Moderne Systeme überwachen sich selbst und melden Probleme per App.

Das ist ja praktisch. Und gibt es Förderungen da für Notstromsysteme?

Indirekt ja. Batteriespeicher werden gefördert und Notstrom ist oft inklusive.

Das ist ja gut. Und was ist mit der Zukunft? Wird Notstrom wichtiger?

Auf jeden Fall. Das Stromnetz wird komplexer und damit anfälliger für Störungen.

Das macht Sinn. Und was ist mit intelligenten Systemen?

Die Zukunft. Systeme, die automatisch entscheiden, welche Geräte wichtig sind

und welche abgeschaltet werden.

Automatische Priorisierung? Wie funktioniert das?

Das System lernt die Gewohnheiten und schaltet unwichtige Verbraucher ab,

wenn der Strom knapp wird.

Kühlschrank bleibt an, Waschmaschine wird pausiert.

Das ist ja intelligent. Und was ist mit Elektroautos?

E-Autos können als rollende Batterien dienen.

Bidirektionales Laden macht das Auto zum Notstromspeicher.

Das Auto als Notstrom? Das ist ja revolutionär.

Ja, ein E-Auto hat oft 60 bis 100 Kilowattstunden Speicher.

Das reicht für eine Woche Notstrom.

Eine Woche? Das ist ja mehr als genug.

Ja, und das Auto lädt sich tagsüber mit Solarstrom wieder auf.

Ein perfekter Kreislauf.

Das ist ja nachhaltig. Und was ist mit Gemeinschaftslösungen?

Quartierspeicher werden immer interessanter. Ganze Stadtteile können sich gemeinsam absichern.

Ganze Stadtteile? Wie funktioniert das?

Große zentrale Batterien versorgen bei Ausfall mehrere Gebäude.

Viel effizienter als viele kleine Systeme.

Das ist ja clever. Und was können Mieter tun?

Kleine Balkonkraftwerkspeicher mit Notstromfunktion. Für die wichtigsten Geräte reicht das.

Balkonkraftwerkspeicher? Gibt es das schon?

Ja! Kleine Systeme mit ein bis zwei Kilowattstunden Speicher.

Für Handy, Laptop und LED-Licht.

Das ist ja auch schon was. Und was ist mit Notstromgeneratoren?

Die sind laut, brauchen Benzin und produzieren Abgase. Solarstrom mit Batterie ist viel eleganter.

Das stimmt. Und was ist mit der Umwelt?

Solarstrom-Notstrom ist 100% sauber. Keine Emissionen, kein Lärm, keine Brennstoffe.

Das ist ja perfekt. Maik, wenn jemand jetzt über ein Notstromsystem nachdenkt, was würdest du raten?

Erstmal den Bedarf analysieren. Was ist wirklich wichtig und wie lange soll es laufen?

Das ist wichtig. Und worauf sollte man bei der Planung achten?

Auf Qualität und Sicherheit. Billige Systeme können im Ernstfall versagen.

Das macht Sinn.

Und für alle, die sich jetzt für Notstrom interessieren, haben wir wieder ein besonderes Angebot?

Ja, natürlich. Für alle Hörer, die bis Ende Juli eine Beratung buchen und dabei

den Code PODCAST22 erwähnen, gibt es eine kostenlose Notstrom-Sicherheitsanalyse im Wert von 900 Euro.

Das klingt super. Was beinhaltet denn diese Sicherheitsanalyse?

Wir analysieren den Strombedarf, planen das optimale Notstromsystem und berechnen die Kosten.

Inklusive Risikobewertung und Empfehlungen für die wichtigsten Verbraucher.

Das ist ja sehr umfassend.

Ja, Notstrom ist komplex. Wir wollen, dass unsere Kunden im Ernstfall wirklich sicher sind.

Das ist ein toller Service. Und wie können interessierte Hörer am besten Kontakt aufnehmen?

Am einfachsten über unsere Webseite. Dort kann man direkt einen Termin buchen.

Bei Notstromsystemen beraten wir auch gerne vor Ort.

Das ist super. Und wenn ihr schon Erfahrungen mit Stromausfällen oder Notstromsystemen

gemacht habt, schreibt gerne in die Kommentare.

Wir sind sehr gespannt auf eure Geschichten.

Ja, das würde uns sehr interessieren. Gerade bei Notstrom gibt es oft überraschende Erkenntnisse.

Maik, vielen Dank für diese wichtige Folge über Notstromversorgung.

Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich absichern kann.

Gerne, Solaria. Mir ist es wichtig, dass Menschen vorbereitet sind.

Notstrom gibt Sicherheit und Ruhe.

Das stimmt. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer 22.

Folge angekommen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Tschüss und bis bald.

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