Hallo und herzlich willkommen. Solaria hier und heute geht es um ein Thema, das uns alle betrifft.
Was passiert eigentlich, wenn der Strom ausfällt?
Hallo zusammen. Ich bin Maik Marx, Inhaber von unserem Unternehmen.
Das ist wirklich ein wichtiges Thema, Solaria.
Blackout-Sicherheit wird immer wichtiger.
Genau. Heute sprechen wir über Notstromversorgung mit Solarenergie.
Wie man sich mit Photovoltaik gegen Stromausfälle absichern kann.
Ein sehr aktuelles Thema. Viele Menschen denken, dass Solaranlagen bei Stromausfall
automatisch weiterarbeiten.
Das ist leider ein Irrtum.
Ein Irrtum? Warum funktionieren Solaranlagen nicht bei Stromausfall?
Aus Sicherheitsgründen. Normale Solaranlagen schalten sich bei Netzausfall automatisch ab.
um Elektriker zu schützen.
Das macht Sinn. Aber es gibt doch Lösungen, oder?
Ja, natürlich. Mit speziellen Notstromsystemen kann man sich gegen Blackouts absichern.
Notstromsysteme? Wie funktionieren die?
Es gibt verschiedene Varianten. Einfacher Notstrom, Ersatzstrom und komplette Inselsysteme.
Das klingt kompliziert. Kannst du das mal erklären?
Einfacher Notstrom versorgt nur wichtige Geräte über eine Steckdose.
Ersatzstrom kann ganze Stromkreise versorgen.
Aha, und was ist mit Inselsystemen?
Inselsysteme können das ganze Haus versorgen. Als wäre nichts passiert.
Das ist die Luxusvariante.
Das ganze Haus, wie lange hält so ein System?
Das kommt auf dem Batteriespeicher an. Mit einem großen Speicher kann man mehrere Tage überbrücken.
Mehrere Tage? Wie groß muss denn so ein Speicher sein?
Für wichtige Geräte reichen 10 bis 20 Kilowattstunden.
Für das ganze Haus braucht man 30 bis 50 Kilowattstunden.
50 Kilowattstunden, das ist ja riesig.
Ja, aber dafür ist man wirklich unabhängig. Heizung, Licht, Kühlschrank, alles läuft weiter.
Das ist ja beruhigend. Und was kostet so ein System?
Einfacher Notstrom kostet etwa 2.000 bis 3.000 Euro zusätzlich.
Ein komplettes Inselsystem kann 10.000 bis 20.000 Euro kosten.
Das ist ja eine Investition. Lohnt sich das?
Das kommt darauf an, wie wichtig einem die Sicherheit ist. Für manche ist es
unbezahlbar, nie ohne Strom dazustehen.
Das stimmt. Und wie oft fallen denn Stromnetze aus?
In Deutschland relativ selten. Aber wenn es passiert, kann es mehrere Stunden oder sogar Tage dauern.
Mehrere Tage ohne Strom? Das wäre ja wirklich problematisch.
Ja! Keine Heizung, kein warmes Wasser, keine Kommunikation. Das kann schnell kritisch werden.
Das ist ja ernst. Und was sind die häufigsten Ursachen für Stromausfälle?
Unwetter.
Technische Defekte oder Cyberangriffe. Auch Überlastung des Netzes kann zu Ausfällen führen.
Cyberangriffe? Das klingt ja bedrohlich.
Ja, das ist ein wachsendes Risiko. Stromnetze werden immer digitaler und damit angreifbarer.
Das macht Notstrom noch wichtiger. Und wie funktioniert die Umschaltung bei Stromausfall?
Moderne Systeme schalten automatisch um. Innerhalb von 20 Millisekunden bis wenigen Sekunden.
20 Millisekunden? Das merkt man ja gar nicht.
Genau. Computer und empfindliche Geräte laufen einfach weiter. Keine Unterbrechung.
Das ist ja perfekt. Und was ist mit der Solaranlage? Produziert die auch bei Stromausfall?
Ja, wenn die Sonne scheint. Das System kann dann gleichzeitig die Batterien
laden und das Haus versorgen.
Das ist ja ideal. Und nachts?
Nachts läuft alles über die Batterie. Deshalb ist die richtige Dimensionierung so wichtig.
Das macht Sinn. Und wie plant man so ein System?
Zuerst muss man den Strombedarf ermitteln. Welche Geräte sind wirklich wichtig?
Wichtige Geräte? Was gehört denn dazu?
Heizung, Kühlschrank, Licht, Internet und Handyladegeräte. Vielleicht noch Waschmaschine und Herd.
Das sind ja schon einige Geräte. Und wie viel Strom brauchen die?
Ein Kühlschrank braucht etwa 100 Watt, Heizung 500 bis 1000 Watt.
LED-Beleuchtung nur wenige Watt.
Das summiert sich. Und wie lange soll das System laufen?
Mindestens 24 Stunden, besser 2 bis 3 Tage. Dann ist man für die meisten Ausfälle gerüstet.
Das klingt vernünftig. Und gibt es verschiedene Batterietypen?
Ja, hauptsächlich Lithium-Ionen und Lithium-Eisenphosphat. Eisenphosphat ist
sicherer und langlebiger.
Sicherer? Warum das?
Eisenphosphat-Batterien können nicht brennen oder explodieren.
Sie sind auch temperaturstabiler.
Das ist ja wichtig für die Sicherheit. Und wie lange halten die?
Gute Batterien halten 15.000 bis 20.000 Ladezyklen. Das sind etwa 20 bis 25 Jahre.
25 Jahre? Das ist ja eine langfristige Investition.
Ja, und die Batterien werden immer günstiger und besser.
Das ist ja ermutigend. Und was ist mit der Installation?
Das muss ein Fachbetrieb machen. Es braucht spezielle Umschalteinrichtungen
und Sicherheitstechnik.
Das macht Sinn. Und wie lange dauert so eine Installation?
Bei bestehenden Anlagen ein bis zwei Tage. Bei neuen Anlagen wird alles zusammen installiert.
Das geht ja schnell. Und kann man das System erweitern?
Ja. Die meisten Systeme sind modular aufgebaut. Man kann später mehr Batterien
oder Solarmodule hinzufügen.
Das ist ja flexibel. Und was ist mit Wartung?
Sehr wenig. Moderne Systeme überwachen sich selbst und melden Probleme per App.
Das ist ja praktisch. Und gibt es Förderungen da für Notstromsysteme?
Indirekt ja. Batteriespeicher werden gefördert und Notstrom ist oft inklusive.
Das ist ja gut. Und was ist mit der Zukunft? Wird Notstrom wichtiger?
Auf jeden Fall. Das Stromnetz wird komplexer und damit anfälliger für Störungen.
Das macht Sinn. Und was ist mit intelligenten Systemen?
Die Zukunft. Systeme, die automatisch entscheiden, welche Geräte wichtig sind
und welche abgeschaltet werden.
Automatische Priorisierung? Wie funktioniert das?
Das System lernt die Gewohnheiten und schaltet unwichtige Verbraucher ab,
wenn der Strom knapp wird.
Kühlschrank bleibt an, Waschmaschine wird pausiert.
Das ist ja intelligent. Und was ist mit Elektroautos?
E-Autos können als rollende Batterien dienen.
Bidirektionales Laden macht das Auto zum Notstromspeicher.
Das Auto als Notstrom? Das ist ja revolutionär.
Ja, ein E-Auto hat oft 60 bis 100 Kilowattstunden Speicher.
Das reicht für eine Woche Notstrom.
Eine Woche? Das ist ja mehr als genug.
Ja, und das Auto lädt sich tagsüber mit Solarstrom wieder auf.
Ein perfekter Kreislauf.
Das ist ja nachhaltig. Und was ist mit Gemeinschaftslösungen?
Quartierspeicher werden immer interessanter. Ganze Stadtteile können sich gemeinsam absichern.
Ganze Stadtteile? Wie funktioniert das?
Große zentrale Batterien versorgen bei Ausfall mehrere Gebäude.
Viel effizienter als viele kleine Systeme.
Das ist ja clever. Und was können Mieter tun?
Kleine Balkonkraftwerkspeicher mit Notstromfunktion. Für die wichtigsten Geräte reicht das.
Balkonkraftwerkspeicher? Gibt es das schon?
Ja! Kleine Systeme mit ein bis zwei Kilowattstunden Speicher.
Für Handy, Laptop und LED-Licht.
Das ist ja auch schon was. Und was ist mit Notstromgeneratoren?
Die sind laut, brauchen Benzin und produzieren Abgase. Solarstrom mit Batterie ist viel eleganter.
Das stimmt. Und was ist mit der Umwelt?
Solarstrom-Notstrom ist 100% sauber. Keine Emissionen, kein Lärm, keine Brennstoffe.
Das ist ja perfekt. Maik, wenn jemand jetzt über ein Notstromsystem nachdenkt, was würdest du raten?
Erstmal den Bedarf analysieren. Was ist wirklich wichtig und wie lange soll es laufen?
Das ist wichtig. Und worauf sollte man bei der Planung achten?
Auf Qualität und Sicherheit. Billige Systeme können im Ernstfall versagen.
Das macht Sinn.
Und für alle, die sich jetzt für Notstrom interessieren, haben wir wieder ein besonderes Angebot?
Ja, natürlich. Für alle Hörer, die bis Ende Juli eine Beratung buchen und dabei
den Code PODCAST22 erwähnen, gibt es eine kostenlose Notstrom-Sicherheitsanalyse im Wert von 900 Euro.
Das klingt super. Was beinhaltet denn diese Sicherheitsanalyse?
Wir analysieren den Strombedarf, planen das optimale Notstromsystem und berechnen die Kosten.
Inklusive Risikobewertung und Empfehlungen für die wichtigsten Verbraucher.
Das ist ja sehr umfassend.
Ja, Notstrom ist komplex. Wir wollen, dass unsere Kunden im Ernstfall wirklich sicher sind.
Das ist ein toller Service. Und wie können interessierte Hörer am besten Kontakt aufnehmen?
Am einfachsten über unsere Webseite. Dort kann man direkt einen Termin buchen.
Bei Notstromsystemen beraten wir auch gerne vor Ort.
Das ist super. Und wenn ihr schon Erfahrungen mit Stromausfällen oder Notstromsystemen
gemacht habt, schreibt gerne in die Kommentare.
Wir sind sehr gespannt auf eure Geschichten.
Ja, das würde uns sehr interessieren. Gerade bei Notstrom gibt es oft überraschende Erkenntnisse.
Maik, vielen Dank für diese wichtige Folge über Notstromversorgung.
Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich absichern kann.
Gerne, Solaria. Mir ist es wichtig, dass Menschen vorbereitet sind.
Notstrom gibt Sicherheit und Ruhe.
Das stimmt. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer 22.
Folge angekommen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Tschüss und bis bald.