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Cover Folge 21: Solarenergie und Mieterstrom  Mieter profitieren von Solaranlagen
Folge 21 12. Dezember 2025 0 Kapitel

Solarenergie und Mieterstrom Mieter profitieren von Solaranlagen

Die Episode erklärt Mieterstrom, der Mietern Zugang zu günstiger Solarenergie ohne eigenes Dach bietet. Es werden Vorteile, technische Aspekte und die Zukunft des Mieterstroms sowie Energiegemeinschaften thematisiert.

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#21 Solarenergie und Mieterstrom Mieter profitieren von Solaranlagen

Solarsorglos – Der Solar Podcast

Solarenergie und Mieterstrom: Wie Mieter von der Sonne profitieren

Solarstrom war lange ein Privileg von Hausbesitzern – Mieter schauten in die Röhre. Das ändert sich gerade grundlegend. In dieser Folge des Solarsorglos-Podcasts erklärt dir Maik Marx, wie Mieter ohne eigenes Dach endlich von günstiger Solarenergie profitieren und warum Mieterstrom die Energiewende in der Stadt voranbringt. Was auf deinem Dach möglich ist, rechnet dir unser kostenloser Solarrechner in nur zwei Minuten aus.

Was Mieterstrom eigentlich ist

Mieterstrom bedeutet: Auf dem Dach eines Mietshauses wird eine Solaranlage installiert, und der erzeugte Strom geht direkt an die Mieter im Gebäude – statt aus einem weit entfernten Kraftwerk. Das ist nicht nur ökologischer, sondern auch günstiger: Die Bewohner sparen im Vergleich zum normalen Tarif spürbar, oft zehn bis zwanzig Prozent.

Solar aufs Mietshausdach bringt günstigen Strom zu den Bewohnern

Vorteile für Mieter und Vermieter

Von Mieterstrom profitieren beide Seiten. Die Mieter bekommen günstigen, sauberen Strom ohne eigene Investition. Der Vermieter wertet seine Immobilie auf, kann eine Dachpacht erzielen und macht sein Haus für künftige Mieter attraktiver. So wird aus dem ungenutzten Dach ein echter Mehrwert für die gesamte Hausgemeinschaft. Die passenden Solar-Komplettpakete und die saubere Montage durch Montageteam Marx bekommst du bei Solarsorglos aus einer Hand.

Die Technik dahinter

Technisch wird die Anlage ans Hausnetz angebunden, und spezielle Zähler unterscheiden exakt zwischen Solarstrom und Netzstrom. So ist immer klar, wer wie viel Sonnenstrom genutzt hat. An bewölkten Tagen oder nachts liefert nahtlos das Netz nach – die Versorgung ist also jederzeit lückenlos gesichert, ohne dass der Mieter etwas merkt.

Mehrfamilienhaus mit Solaranlage für Mieterstrom

Auch im kleinen Mehrfamilienhaus

Lange galt Mieterstrom nur für große Wohnanlagen als lohnend. Durch die vereinfachten Regeln ist er heute auch im kleineren Mehrfamilienhaus attraktiv. Wichtig sind ein passendes Abrechnungssystem und der richtige Anbieter, der die Verwaltung übernimmt, damit der Vermieter nicht zum Energieversorger werden muss.

PV im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Balkonkraftwerk als Ergänzung

Parallel zum Mieterstrom kann jeder Mieter zusätzlich ein kleines Balkonkraftwerk nutzen. Diese Stecker-Solargeräte versorgen die einzelne Wohnung direkt – und Vermieter dürfen sie ohne triftigen Grund nicht mehr verbieten. So lässt sich der eigene Sonnenstrom-Anteil noch weiter erhöhen, ganz unkompliziert und für wenig Geld. Aktuelle Marktzahlen liefert der Bundesverband Solarwirtschaft, jede Anlage wird im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, und unabhängige Tipps gibt der Photovoltaik-Ratgeber der Verbraucherzentrale.

Ausblick: Energiegemeinschaften

Ein spannender Trend sind Energiegemeinschaften, bei denen mehrere Haushalte in der Nachbarschaft eine größere Solaranlage gemeinsam nutzen und den Strom untereinander teilen. Rechtsprechung und Förderung entwickeln sich hier laufend weiter – für Mieter, die aktiv etwas verändern wollen, eröffnen sich dadurch immer neue Möglichkeiten.

Balkonkraftwerk als Ergänzung zum Mieterstrom

Fazit: Sonnenstrom für alle

Mieterstrom, Balkonkraftwerk und Energiegemeinschaften bringen die Sonne endlich auch zu den Mietern. Hör dir die ganze Folge an und melde dich für eine kostenlose Erstberatung, wenn du als Mieter oder Vermieter das Dachpotenzial nutzen willst. Solarsorglos gehört übrigens zu den Projekten von Maik Marx, der mit plangenial auch in der Gründungs- und Karriereberatung und mit First Networks im Webdesign und Hosting aktiv ist.

Komplettes Transkript lesen

Schönen guten Tag! Solaria hier und heute haben wir ein Thema,

das wirklich jeden betrifft.

Endlich können auch Mieter von Solarenergie profitieren.

Hallo zusammen! Ich bin Maik Marx, Inhaber von unserem Unternehmen.

Das ist wirklich ein wichtiges Thema Solaria.

Mieterstrom bringt die Energiewende zu allen Menschen.

Genau, heute sprechen wir über Mieterstrom. Wie Mieter endlich auch günstigen

Solarstrom nutzen können.

Ein sehr soziales Thema. Mieterstrom ist eine fantastische Möglichkeit,

auch ohne eigenes Dach von Solarenergie zu profitieren.

Erzähl mal, was ist Mieterstrom überhaupt?

Mieterstrom bedeutet, dass eine Solaranlage auf dem Dach des Mietshauses installiert wird.

Der Strom wird direkt an die Mieter im Gebäude verkauft.

Aha, das heißt der Strom kommt vom eigenen Hausdach?

Genau. Statt aus dem fernen Kraftwerk kommt der Strom vom Dach über dem Kopf.

Das ist viel effizienter und günstiger.

Günstiger? Wie viel kann man denn sparen?

Mieterstrom ist meist 10 bis 20 Prozent günstiger als der normale Stromtarif.

Bei einer Familie können das 100 bis 200 Euro pro Jahr sein.

200 Euro im Jahr? Das ist ja eine schöne Ersparnis.

Ja, und dabei ist der Strom auch noch 100% erneuerbar und CO2-frei.

Das ist ja perfekt. Aber wer installiert denn die Solaranlage? Der Vermieter?

Das kann der Vermieter machen oder ein spezieller Mieter-Strom-Anbieter.

Oft arbeiten beide zusammen.

Mieter-Strom-Anbieter? Wie funktioniert das?

Der Anbieter installiert die Solaranlage auf dem Dach und verkauft den Strom direkt an die Mieter.

Der Vermieter muss nichts investieren.

Das ist ja praktisch. Und was haben die Vermieter davon?

Sie können eine Dachpacht bekommen oder das Gebäude wird attraktiver für Mieter.

Günstiger Ökostrom ist ein echter Pluspunkt.

Das ist ja ein Gewinn für alle. Und wie funktioniert das technisch?

Die Solaranlage wird an das Hausnetz angeschlossen. Jede Wohnung hat einen speziellen

Zähler, der den Mieterstrom misst.

Spezieller Zähler? Ist das kompliziert?

Nein, sehr einfach.

Der Zähler funktioniert wie ein normaler Stromzähler. Nur, dass er zwischen

Mieterstrom und Netzstrom unterscheidet.

Das macht Sinn. Und was passiert, wenn die Solaranlage nicht genug Strom produziert?

Dann kommt automatisch Strom aus dem öffentlichen Netz dazu.

Der Mieter merkt davon nichts. Der Strom fließt einfach weiter.

Das ist ja sicher. Und nachts? Funktioniert das auch?

Nachts kommt der Strom aus dem Netz oder aus einem Batteriespeicher.

Viele Mieterstromprojekte haben auch Speicher.

Batteriespeicher? Das macht es noch besser?

Ja! Mit Speicher kann man auch abends und nachts günstigen Solarstrom nutzen.

Das erhöht die Ersparnis.

Das ist ja toll. Und wer kann Mieterstrom bekommen? Jeder Mieter?

Grundsätzlich ja, aber das Gebäude muss geeignet sein. Es braucht ein gutes

Dach für die Solaranlage.

Was ist denn ein gutes Dach? Worauf kommt es an?

Südausrichtung ist ideal, aber auch Ost-West geht gut. Wichtig ist,

dass das Dach nicht verschattet ist.

Das sind ja die gleichen Kriterien wie bei normalen Solaranlagen.

Und wie groß muss das Gebäude sein?

Ab etwa sechs Wohnungen wird es interessant. Bei größeren Gebäuden wird es wirtschaftlicher.

Sechs Wohnungen? Das sind ja schon kleinere Mehrfamilienhäuser.

Genau. Auch kleinere Gebäude können von Mieterstrom profitieren.

Nicht nur große Wohnblocks.

Das ist ja ermutigend. Und wie läuft das mit der Abrechnung?

Der Mieterstromanbieter schickt eine separate Rechnung, zusätzlich zur normalen

Stromrechnung für den Reststrom.

Zwei Rechnungen? Ist das nicht kompliziert?

Viele Anbieter machen inzwischen eine Gesamtrechnung. Mieterstrom und Reststrom

zusammen. Das ist viel einfacher.

Das ist ja praktisch. Und kann man den Anbieter wechseln?

Für den Reststrom ja. Wie bei jedem anderen Stromtarif auch.

Den Mieterstromanbieter kann man meist nicht wechseln.

Das macht Sinn.

Und was ist mit Balkonkraftwerken? Ist das auch Mieterstrom?

Nein, das ist was anderes. Balkonkraftwerke sind kleine Solaranlagen für die eigene Wohnung.

Für die eigene Wohnung? Können Mieter die auch nutzen?

Ja! Seit 2024 dürfen Vermieter Balkonkraftwerke nicht mehr ohne triftigen Grund verbieten.

Das ist ja eine tolle Entwicklung. Und wie funktionieren die?

Ein oder zwei Solarmodule am Balkon oder an der Fassade. Der Strom fließt direkt in die Wohnung.

Direkt in die Wohnung? Über die Steckdose?

Genau, über eine spezielle Steckdose. Der Strom reduziert sofort den Verbrauch aus dem Netz.

Das ist ja genial. Und wie viel Strom produzieren die?

Bis zu 800 Watt sind erlaubt. Das entspricht etwa 600 bis 800 Kilowattstunden pro Jahr.

800 Kilowattstunden? Wie viel spart man damit?

Bei 30 Cent pro Kilowattstunde etwa 240 Euro pro Jahr.

Die Anlage kostet etwa 400 bis 600 Euro.

Das rechnet sich ja schnell. Und kann man Mieterstrom und Balkonkraftwerk kombinieren?

Theoretisch ja. Aber meist ist eins von beiden sinnvoller.

Mieterstrom ist für das ganze Gebäude, Balkonkraftwerk, nur für eine Wohnung.

Das macht Sinn. Und was ist mit Förderungen? Gibt es da was?

Für Mieterstrom gibt es den Mieterstromzuschlag. Das ist eine staatliche Förderung

für die Anlagenbetreiber.

Mieterstromzuschlag? Kommt das den Mietern zugute?

Ja! Durch die Förderung kann der Mieterstrom günstiger angeboten werden.

Das ist ja gut durchdacht. Und für Balkonkraftwerke?

Viele Städte und Bundesländer fördern Balkonkraftwerke. In Berlin gibt es zum

Beispiel bis zu 500 Euro Zuschuss.

500 Euro? Dann kostet die Anlage ja fast nichts mehr.

Genau. Mit Förderung amortisiert sich ein Balkonkraftwerk oft schon nach zwei Jahren.

Zwei Jahre? Das ist ja fantastisch.

Ja. Balkonkraftwerke sind wirklich eine tolle Sache für Mieter.

Einfach, günstig und sofort wirksam.

Und was ist mit Gemeinschaftsanlagen? Können sich Mieter zusammentun?

Das nennt sich Energiegemeinschaft. Mehrere Haushalte teilen sich eine größere Solaranlage.

Energiegemeinschaft? Wie funktioniert das?

Die Anlage steht auf einem Dach, aber mehrere Haushalte in der Nachbarschaft nutzen den Strom.

Auch über Grundstücksgrenzen hinweg.

Das ist ja eine tolle Idee. Ist das schon möglich?

Das wird gerade vereinfacht. Bisher war es sehr bürokratisch, aber das ändert sich.

Das klingt ja vielversprechend. Und was ist mit Mietern in Einfamilienhäusern?

Die können oft direkt mit dem Vermieter sprechen. Vielleicht ist er bereit,

eine Solaranlage zu installieren.

Das ist ja eine Möglichkeit. Und was können Mieter tun, um Mieterstrom zu bekommen?

Erstmal den Vermieter ansprechen. Oder eine Mieterinitiative gründen und gemeinsam nachfragen.

Das ist ja aktiv. Und gibt es Beratung für Mieter?

Ja! Verbraucherzentralen beraten kostenlos zu Mieterstrom- und Balkonkraftwerken.

Das ist ja hilfreich. Und was ist mit der Zukunft?

Wird Mieterstrom noch besser?

Auf jeden Fall. Die Bürokratie wird abgebaut und die Technik wird einfacher.

Das klingt ja vielversprechend. Und was ist mit intelligenten Stromnetzen?

Smart Grids werden Mieterstrom revolutionieren. Dann kann Strom zwischen Gebäuden geteilt werden.

Zwischen Gebäuden? Das heißt, ein Gebäude kann Strom an das andere abgeben?

Genau. Wenn ein Gebäude zu viel Solarstrom hat, kann es ihn an Nachbargebäude weitergeben.

Das ist ja wie ein lokales Stromnetz. Und was ist mit Elektroautos?

Mieterstrom kann auch zum Laden

von E-Autos genutzt werden. Viele Projekte haben schon Ladestationen.

Das ist ja eine perfekte Kombination. Und was ist mit Wärmepumpen?

Auch das geht. Mieterstrom kann für Heizung, Warmwasser und Lüftung genutzt werden.

Das ist ja ein Komplettpaket. Und was kostet so ein Mieterstromprojekt?

Das hängt von der Größe ab. Für ein Zehn-Parteien-Haus etwa 100.000 bis 150.000 Euro.

Das ist ja eine große Investition. Lohnt sich das?

Ja! Die Anlage refinanziert sich über die Stromverkäufe, meist nach 10 bis 15 Jahren.

Das ist ja eine solide Investition.

Maik, wenn Mieter jetzt Interesse an Mieterstrom haben, was würdest du ihnen raten?

Erst mal informieren und dann aktiv werden. Mit anderen Mietern sprechen und

gemeinsam den Vermieter ansprechen.

Das ist wichtig. Und worauf sollten sie achten?

Auf faire Preise und transparente Verträge.

Mieterstrom sollte deutlich günstiger sein als der normale Tarif.

Das macht Sinn. Und für alle Mieter, die jetzt aktiv werden wollen,

haben wir wieder ein besonderes Angebot?

Ja, natürlich. Für alle Hörer, die bis Ende Juli eine Beratung buchen und dabei

den Code PODCAST21 erwähnen, gibt

es eine kostenlose Mieterstrom-Machbarkeitsstudie im Wert von 800 Euro.

Das klingt super. Was beinhaltet denn diese Machbarkeitsstudie?

Wir prüfen, ob das Gebäude für Mieterstrom geeignet ist, inklusive Dachanalyse,

Wirtschaftlichkeitsrechnung und Beratung für Mieter und Vermieter.

Das ist ja sehr umfassend.

Ja, Mieterstrom ist komplex. Wir wollen, dass alle Beteiligten,

Mieter und Vermieter, optimal profitieren.

Das ist ein toller Service. Und wie können interessierte Mieter am besten Kontakt aufnehmen?

Am einfachsten über unsere Webseite. Dort kann man direkt einen Termin buchen.

Bei Mieterstrom-Projekten beraten wir auch gerne vor Ort.

Das ist super. Und wenn ihr schon Erfahrungen mit Mieterstrom oder Balkonkraftwerken

gemacht habt, schreibt gerne in die Kommentare.

Wir sind sehr gespannt auf eure Geschichten.

Ja, das würde uns sehr interessieren. Gerade bei Mieterstrom gibt es oft überraschende Entwicklungen.

Maik, vielen Dank für diese aufklärende Folge über Mieterstrom.

Es ist toll, dass endlich auch Mieter von Solarenergie profitieren können.

Gerne, Solaria. Mir ist es wichtig, dass alle Menschen Zugang zu günstiger,

sauberer Energie haben. Mieterstrom macht das möglich.

Das stimmt. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer 21.

Folge angekommen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Tschüss und bis bald.

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